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Ridge Racer 3D: Review

  Nintendo 3DS 

Ridge Racer kann auf eine lang währende Tradition zurückblicken. Die Erfolgsgeschichte begann bereits 1993 in den japanischen Spielhallen und wurde ein Jahr später zum Start der ersten PlayStation angeboten. Seither war der Name Ridge Racer unwiderruflich mit der Marke PlayStation verbunden. Unwiderruflich? Nicht ganz, denn bereits 1999 wurde ein Serienableger für Nintendo 64 angeboten. Allerdings war für die Entwicklung nicht etwa Namco selbst, sondern NST, ein Nintendo-Studio, verantwortlich. Bis das erste von Namco (Bandai) hergestellte Ridge Racer auf einer Nicht-Sony-Konsole erschien, dauerte es aber noch ganze sieben Jahre.

Seither gehört ein Ridge Racer-Ableger zum guten Ton auf jeder neuen Konsole, und so macht die Serie auch vor dem Nintendo 3DS nicht Halt. Wir haben uns die Umsetzung mittlerweile genau angesehen und verraten euch in diesem Testbericht, ob sich die Anschaffung für Fans oder auch Neueinsteiger lohnt.

ENGINE START

Nach einem toll inszenierten Intro, welches bereits mit gelungenem 3D-Effekt glänzen kann, wird man stilecht dazu aufgefordert, das Spiel zu starten. Dazu berührt ihr auf dem Touchscreen einen Startknopf, der euch, nach kurzem Aufbrüllen eines Motors, direkt zur Erstellung eures Spielkontos und anschliessend ins Menü leitet. Legen wir also gleich mit der Meisterschaft los, die für einen Handheld-Titel sehr umfangreich ausgefallen ist. Habt ihr euren fahrbaren Untersatz, der serientypisch der Fantasie der Entwickler entsprungen ist, gewählt und diverse Einstellungen vorgenommen, geht's auch schon los. Doch irgendetwas ist anders. Wir werden geradezu in den Streckenverlauf hineingezogen. Wir wollen also gleich an dieser Stelle festhalten: Wenn ein Starttitel des 3DS mit dem Tiefeneffekt von Pilotwings Resort mithalten kann, dann ist das Ridge Racer 3D. Definitiv! Wer den 3D-Schieberegler auf Maximum stellt, erlebt ein sehr erfrischendes Geschwindigkeitsgefühl, welches durch die Stossstangenansicht nochmals massiv verstärkt wird.

Wieder mit dabei ist auch ein dreistufiger Turboboost, den ihr mit Driftmanövern aufladen und somit noch einmal für ein verstärktes Geschwindigkeitsgefühl sorgen könnt. Drift ist dann auch gleich das nächste Stichwort, denn Ridge Racer 3D lebt, wie jeder andere Ableger der Serie auch, vollumfänglich vom Driften. Dass sich die Art und Weise, wie ihr driftet, seit 1993 eigentlich kaum bis gar nicht verändert hat, das wissen auch die Entwickler und haben daher zwei Driftmodi ins Spiel integriert: den originalen plus einen vereinfachten. Es stellt sich hier aber die Frage nach der Notwendigkeit des vereinfachten Driftmodus. Denn die Standarddrifterei ist an sich einfach genug - ihr lasst in einer Kurve einfach für einen kurzen Moment das virtuelle Gaspedal los. Mit der vereinfachten Methode müsst ihr dagegen beim Lenken nach links oder rechts zusätzlich noch einen Driftknopf drücken. Lasst ihr ihn los, hört ihr auf zu driften. Ob dies wirklich einfacher und zugänglicher ist? Unserer Meinung nach nicht. Wer allerdings tatsächlich auf der Suche nach einer Alternativmethode ist, wird hier wohl fündig.



Nichtsdestoweniger: Spassig ist das Fahrverhalten wie eh und je, und selbst Neueinsteiger finden sich schon nach Sekunden sofort zurecht. Um den an sich simplen Spielablauf aufzupeppen, greifen die Entwickler auf eine Art Belohnungssystem zurück. Nach einer bestandenen Meisterschaftsherausforderung ist es einfach ein schönes Gefühl, mit ein paar Freigeschaltet-Meldungen bombardiert zu werden. Gewonnene Credits könnt ihr vor oder nach den Rennen gleich im Fahrzeugauswahlbildschirm in neue Autos investieren.

Ridge Racer 3D
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Andy Wyss


Ridge-Racer-3D


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Andy Wyss am 28 Mrz 2011 @ 07:25
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