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Nintendo 3DS: Hands-On Special

  Nintendo 3DS 

Optisch scheint das dargebotene 3D-Bild zumeist tiefer in den Bildschirm hineinzuführen, wobei bei einigen geschickten Einstellungen auch der Eindruck von herausragenden Objekten erweckt wird. Die Stärke des 3D-Effektes lässt sich über einen Schieberegler an der rechten Geräteseite jederzeit stufenlos regulieren und optional sogar ganz ausschalten. Selbst auf der stärksten Einstellung zeigten unsere Augen dabei keinerlei Ermüdungsserscheinungen und die Belastung fiel spürbar geringer aus als beim Einsatz einer 3D-Brille. Trotzdem gilt es im Hinterkopf zu behalten, dass 3D-Effekte je nach Nutzer unterschiedlich wirken können und das Gerät noch den Langzeittest bestehen muss.

Grafikpower von Nintendo

Man traut es sich fast nicht laut auszusprechen, aber der 3DS trumpft nicht nur mit dem optischen Gag der Autostereoskopie auf, sondern hat auch ansonsten so einiges auf dem Kasten, was die Optik anbelangt. Seine Power verdankt das Gerät dem so genannten Pica200-Grafikchip von Digital Media Professionals (DMP), einem japanischen Jungunternehmen, dem der Vertrag mit Nintendo wohl zum Durchbruch verhelfen dürfte. Eindrücklich wurde die Power des Chips etwa in einer Techdemo zu Metal Gear Solid 3: Snake Eater 3D veranschaulicht - die Entwicklung einer Vollversion für den 3DS ist bisher noch nicht bestätigt -, bei der wir zwar nicht aktiv ins Spielgeschehen eingreifen, dafür aber die Kamera frei um Snake herumbewegen konnten. Das 3D-Bild erschien gestochen scharf und überzeugte mit netten optischen Spielereien. Ein Bienenschwarm, der Snake angriff, ragte etwa sichtlich aus dem Bild heraus, während Grashalme je nach Distanz auf verschiedenen Bildebenen erschienen. Rein grafisch sah die Demo dabei ein ganzes Stück besser aus, als wir die PS2-Version des Titels in Erinnerung haben, was sicherlich nicht zuletzt auch an der Schärfe des kleinen Bildschirms liegt.

Optisch noch opulenter kam die Techdemo zu Resident Evil Revelations daher, welche in Trailer-Form vorlag. Auch diese lief allerdings in Echtzeit ab, konnten wir doch die Kamera seitlich bewegen und ins Bild hineinzoomen. Angesichts der Tatsache, dass hier eine Version von Capcoms konsolenerprobter MT Framework Engine (Lost Planet 2, Resident Evil 5) am Werk war, eine eindrückliche Leistung des Handhelds. Das nachfolgende Video zeigt den in Echtzeit berechneten Demotrailer in Aktion - wohlgemerkt ohne den 3D-Effekt.



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Ettore Trento am 25 Aug 2010 @ 15:26
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