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Spec Ops - The Line: Preview

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Yager
Publisher: 2K Games
Genre: Action: 3D-Shooter
Die Videospielbranche ist seit jeher global tätig. Viele Firmen haben überall auf der Welt Studios und erschaffen dort neue Titel. In den deutschen Gefilden sind Entwickler allerdings recht rar gesät. Wenn dann doch ein grosses Spiel veröffentlicht wird, schaut man spätestens seit den Spielen von Crytek genau hin. Yager Development prescht dieses Jahr mit einem ganz besonderen Titel auf den Markt. Mit dem heiss erwarteten Shooter Spec Ops - The Line wollen die Mannen aus dem Herzen Berlins zeigen, dass sie es wirklich draufhaben. Davon wollten wir uns natürlich überzeugen und haben uns an rund 80 Minuten Spielspass gewagt.

Spec Ops - The Line
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Daniel Dyba

Bitterer Krieg

Dass Krieg keine schöne Angelegenheit ist, wissen auch die Entwickler von Yager. Viele Spiele geben dem Thema etwas Romantisches und loben das entsprechende Land und die Helden in den Himmel. Solche Inhalte findet man in Spec Ops - The Line nicht. Hier wird gezeigt, wie erbarmungslos ein Kampf doch ist, und dass Spielregeln nichts wert sind, solange es Menschen gibt, die sich nicht an sie halten. Wie also umgehen mit dem Krieg? Das ist eine Frage, die der Titel wohl nicht beantworten wird. Dennoch wird man als Spieler immer wieder vor schwerwiegende Entscheidungen gestellt, die einen durchaus über das eigene Handeln nachdenken lassen.

Spec Ops - The Line bringt den Spieler in ein fiktives Dubai. Die arabische Metropole ist für ihren Reichtum bekannt und bietet Urlaubern atemberaubende Sehenswürdigkeiten. Die Natur kann solch einem vermeintlichen Paradies allerdings schnell einen Strich durch die Rechnung machen. So zerstörte ein Sandsturm das einstige Antlitz und sorgte für Tod, Leid und Verderben. Das 33. Kommando zog mit seinem Colonel namens John Conrad zuerst in das Gebiet. Ziel seines Einsatzes war es, Überlebende zu finden und diese in Sicherheit zu bringen. Es ist jedoch viel Zeit vergangen, und der Kontakt zu dem Kommando ist abgebrochen. Daher liegt es nun am Spieler selbst, herauszufinden, was passiert ist. Gemeinsam mit seinem Squad zieht man in das Epizentrum. Dort bemerkt der Protagonist ziemlich schnell, dass hier etwas nicht zu stimmen scheint. Der eigentliche Retter spielt inzwischen nach seinen eigenen Regeln und sorgt dafür, dass auch noch die restlichen Zivilisten ihr Leben lassen.



Die CIA ist ebenfalls involviert und sorgt mit ihren ganz eigenen Mitteln dafür, die Feinde auszuschalten. Das alles ist weniger ein konventioneller Krieg als vielmehr ein anarchistischer Schauplatz, wo sich der Spieler mitten zwischen den Fronten bewegt. Was ist passiert und warum geschehen all diese Dinge? Das sind Fragen, die nur der Geschichtsverlauf klären kann. In der spielbaren Demo waren die Storyfetzen zusammengefasst, um einen schnellen Überblick zu geben. Das wirkte zwar auf den ersten Blick ein wenig verworren, doch machte das Szenario trotzdem Lust auf mehr. Man bekommt sehr schnell die Motivation, herausfinden zu wollen, warum diese schrecklichen Dinge ablaufen. Man darf also gespannt sein, in welche Richtung sich der Plot entwickelt.

Dass die Szenerie einen recht düsteren Ton anschlägt, wird schon zu Beginn klar. In einer Situation hängen beispielsweise dutzende Leichen an Laternenmasten, um feindliche Soldaten abzuschrecken. Solch bittere Momente erblickt man immer wieder, was schnell für so manchen Schauer sorgt, der über den Rücken läuft. Hier wird ein schmaler Grat zwischen beinharter Gewalt und Atmosphäre eingeschlagen, der manchen Spielern möglicherweise sauer aufstossen könnte. Dennoch sollen diese Situationen laut den Entwicklern keine Gewaltverherrlichung darstellen, sondern lediglich zeigen, wie grausam der Krieg wirklich ist. Das beweisen ebenfalls die Entscheidungen, die man im Laufe der Kampagne fällen muss. Oft wird man vor die Wahl gestellt, abzudrücken oder entsprechende Personen laufen zu lassen. Wichtige Informationen könnten dem Spieler bei einer entsprechenden Wahl entgehen. Ein Richtig oder Falsch gibt es jedoch nicht, und so muss jeder selbst wissen, was er in solch einem Moment tun möchte.

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Daniel Dyba am 08 Feb 2012 @ 15:57
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