 |
 |
|
|
Ersteindruck
|
Resident Evil 5: First Look
Ersteindruck von Ettore Trento (30. August 2008)
Der fünfte Teil der beliebten Resi-Serie sieht schon jetzt beeindruckend aus. Zur bombastischen Action, welche man seit dem vierten Teil von der Serie erwarten kann, gesellt sich nun noch die neue Hochglanzoptik, welche vor allem mit schönen Umgebungen, spektakulären Explosionen und einer grossen Anzahl Gegnern gleichzeitig zu überzeugen weiss. Auch Sheva scheint uns eine sinnvolle Neuerung, kam sie unserem Präsentator doch während der ganzen Demo nicht einmal in die Quere und bemühte sich unaufgefordert, möglichst vielen Zombies den Garaus zu machen.
Als Resi-Fan der alten Schule macht mir bisher lediglich die scheinbare Action-Lastigkeit des fünften Teils noch etwas Sorgen - von den klaustrophobisch ruhigen Spielabschnitten, welche ihrerzeit wesentlich zum Bekanntheitsgrad der Serie beigetragen hatten, gibt es ins Resident Evil 5 bislang noch nichts zu sehen. Wir sind aber zuversichtlich, dass Capcom noch die eine oder andere Überraschung im Ärmel hat! Auf jeden Fall freuen wir uns nach unserem kleinen Eyes-on umso mehr auf den März 2009 - dann nämlich soll der Horrorknaller in hiesigen Breitengraden Angst und Schrecken verbreiten.
Ersteindruck Jan Gieseler (2. Februar 2009)
Bereits auf der Games Convention letzten August durfte Kollege Ettore Trento hinter verschlossenen Türen eine Präsentation von Resident Evil 5 geniessen. Jetzt hatte ich bei Publisher Capcom in Hamburg endlich die Gelegenheit, die ersten Levels des Spiels zusammen mit anderen Redakteuren im Koopmodus zu spielen. Die finale Version wird neben einem Splitscreen-Modus das Spielen über Internet oder LAN ermöglichen, uns standen zwei im Netzwerk verbundene Xbox 360-Konsolen zur Verfügung. In den Wellblechsiedlungen einer fiktiven afrikanischen Stadt zeigte sich dabei sehr schnell, dass man alleine nicht weit kommt. Den Partner benötigt man nicht nur, wenn Gegner einen in den Würgegriff nehmen oder man das Zeitliche gesegnet hat, auch bestimmte Tore oder andere Hindernisse lassen sich nur bewältigen, wenn beide Protagonisten vor Ort sind. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Spieler sich zu weit voneinander entfernen; der Nachteil ist allerdings, dass die Spielwelt dadurch etwas eingeengt und linear wird. Dafür gibt es auch Abschnitte, in denen ihr zwangsläufig getrennte Wege gehen müsst: Dann hilft Chris etwa Sheva, auf ein Dach zu klettern, so dass sie sich von oben durch das Haus nach unten kämpfen kann, um dort die Tür für Chris zu öffnen, der ihr währenddessen vom Nachbarhaus aus Feuerschutz gibt. Den Überblick behält man dabei immer dank einer Minimap, die neben den aktuellen Missionszielen auch die Position des Partners einblendet.
Zumindest zu Beginn des Spiels zeigt sich stark, wie sehr der fünfte Teil ein direkter Nachfolger von Resident Evil 4 ist. Angefangen bei der Handlung - in einem unsicheren afrikanischen Staat sind Überreste der Umbrella Corporation in zwielichtige Hände gefallen und ein Virus hat viele Einwohner befallen - über das actionreiche Gameplay mit vielen Feindkontakten bis hin zu Quick-Time-Events (Reaktionsspielchen) - alles in allem hat das nicht mehr allzu viel mit den Ursprüngen der Serie zu tun. Fans wird das vielleicht sauer aufstossen, alle anderen dürften das relativ gleichgültig betrachten und sich viel mehr über ein hochklassiges Horror-Actionspiel freuen. Denn Spass macht Resident Evil 5 im herausfordernden Koopmodus auf jeden Fall, zumal das Spiel mit einer lebendigen Spielwelt und hervorragender Grafik auftrumpfen kann.
Erfreulich für alle deutschen Zocker ist darüber hinaus die Information, dass alle Versionen ungekürzt und absolut identisch sein sollen. Fehlt zum vollständigen Glück nur noch die offizielle Bestätigung der PC-Version, denn hier gibt es nach wie vor keinen Kommentar von offizieller Seite. Wir sind aber guter Dinge, dass auch da noch gute Nachrichten kommen werden. |
|


Game-Facts
Game-Abo Was ist das?
|









|
|
|
Ersteindruck
|
|
|
 |
|
 |