Call of Duty - World at War
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| Hersteller: |
Treyarch |
| Publisher: |
Activision Blizzard |
| Genre: |
Action: 3D-Shooter |
| USK: |
keine Jugendfreigabe |
| PEGI: |
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| Spieler: |
18 |
| System Min.: |
CPU mit 3,0 GHz, 512 MB RAM, Grafikkarte mit 128 MB |
| System Empf.: |
Core 2 Duo oder Athlon X2 mit 2 GHz, 1024 MB RAM, Shader 3.0-Grafikkarte mit 512 MB |
| GBase Empf.: |
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| Weitere Infos: |
Game-Facts zu Call of Duty - World at War |
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Fazit von Daniel Hanin (PlayStation 3 und Xbox 360)
Call of Duty: World at War besitzt alles, was einen erstklassigen Weltkriegs-Shooter ausmacht: Eine kurze, knackige, intensive Einzelspieler-Erfahrung und einen motivierenden und spassigen Multiplayer-Part. Das Spiel zieht euch von der ersten Minute an in seinen Bann und lässt euch erst wieder los, wenn ihr den Abspann seht. Dieser ist zwar nach bereits etwa acht Stunden erreicht, in dieser Zeit bekommt ihr aber allererste Shooter-Sahne geboten. Angefangen bei abwechslungsreichen Levels über knackige Schusswechsel bis hin zu Panzer- und Flugzeugbomber-Fahrten wird keine Langeweile aufkommen.
Es ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass es das alles schon einmal auf irgendeine Art und Weise bereits gegeben hat. Aber definitiv nicht in einem solchen Gewand, wie es der fünfte Call of Duty-Teil rüberbringt. Wer sich dieses Spiel entgehen lässt, ist selber schuld. Shooter- und Weltkriegs-Veteranen schlagen sowieso zu und Neulinge dürfen gerne in das intensive Spielerlebnis reinschnuppern - ihr werdet nichts falsch machen!
Fazit von Can Baris (Xbox 360)
Wer bei Call of Duty: Modern Warfare seine Freude hatte, wird auch den fünften Teil der Serie lieben. Zwar bietet der Schauplatz nichts Neues mehr, doch die erstklassige Inszenierung und die daraus resultierende dichte Atmosphäre lassen locker darüber hinwegsehen. Auch beim Mehrspieler-Modus ziehen die Entwickler ihre Linie konsequent weiter: Das Rangsystem spornt an, die Waffen- und Kartenauswahl verspricht Abwechslung und die zahlreichen Modi lassen keine Wünsche offen. Trotz all den positiven Aspekten muss klar betont werden: Wer ein rundum neues Call of Duty erwartet, wird klar enttäuscht. So werden Fans und Spieler des vierten Teiles einige Déjà-vu-Erlebnisse haben und jene, welche die Weltkriegsthematik nicht mehr sehen und hören können, würde ich persönlich eher Modern Warfare empfehlen. Shooter-Fans machen aber letztlich mit diesem Titel nichts falsch.
Fazit von Wille Zante (Xbox 360)
Ich kann mich meinen Vorrednern Daniel und Can nur anschliessen: World at War bietet nichts Neues, das aber in einer nahezu einwandfreien Präsentation. Dabei wird so viel Abwechslung geboten, wie in dem überstrapazierten Szenario eben möglich ist, während die Präsentation sich auf gewohnt hohem Niveau bewegt. Was ist dieses Jahr eigentlich mit Flammenwerfern los? Dead Space, Gears of War 2 und Far Cry2, um nur einige zu nennen, alle bieten sie plötzlich Flammen und dementsprechende Feuereffekte. Klar sieht auch das Wasser phänomenal aus.
Nicht verknusen kann ich hingegen die Zensuren: Dass Hakenkreuze fehlen und die Gewaltdarstellung etwas gestutzt wurde, kein Thema! Aber wenn dann ganze Spielszenen fehlen und der zuvor so hoch gepriesene Zombie-Modus komplett weg ist, hört der Spass irgendwo auf. Glücklicherweise sind aber auch so noch genug packende Levels vorhanden und gerade der Mehrspielermodus konnte mich wiedergenau so begeistern wie bei Modern Warfare. Die Hunde sind hier sogar noch nervtötender geworden als der Helikopter. Respekt!
Fazit von Daniel Schneider
Die Rückkehr zum zweiten Weltkrieg ist bei World at War sehr gut gelungen. Man könnte glatt meinen, einen alten Bekannten wiedergetroffen zu haben. Spannende Kämpfe, bombastischer Schlachtsound sowie eine geniale Atmosphäre erfreuen das Spielerherz. Jedoch schmerzen die Zensuren mich als Liebhaber der härteren Gangart doch erheblich. Auf Hakenkreuze an Fahnen kann ich wohl verzichten, aber ich will meine Feinde zerlegen dürfen. Weder bei Granatenexplosionen noch beim Einsatz grosskalibriger Ballermänner fliegen Körperteile. Blut fliesst zwar, allerdings in bescheidenen Wölkchen. Diese reichen immerhin als Trefferindikatoren aus. Besonders schade ist, dass der interessante Überlebenskampf gegen Nazi-Zombies in der deutschen Fassung komplett herausgenommen wurde. Dieser hätte doch zumindest entschärft integriert werden können. Oder was ist bitte daran so viel schlimmer, untote statt lebendige Nazis zu erschiessen? Na ja, es liegt wohl eher an dem von der BPjM ungeliebten Belohnungssystem.
Der Mehrspielerbereich gleicht dem grandiosen Vorgänger und rockt einfach nur. Wieder gibt es allerhand freizuspielen und anzupassen. Die Spielmodi werden Kennern des Vorgängers ebenfalls bekannt vorkommen. Neu hingegen ist die Möglichkeit, auf manchen Karten in einen herumstehenden Panzer zu steigen und feindliche Mitspieler mit diesem zu ärgern.
Fans der Vorgäner und der Thematik kommen bei Call of Duty: World at War prinzipiell auch auf deutsch auf ihre Kosten. Wer aber den Nazi-Zombie-Modus sowie die originalen Gewalteffekte geniessen möchte, sollte ganz klar auf die ungeschnittene, in Deutschland aber nicht legal erwerbbare Fassung zurückgreifen.
Review Lesen - Seite 1
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| Pro: |
Contra: |
+ Bombastische Atmosphäre
+ Gut abgemischter Soundtrack
+ Klasse Kämpfe
+ Abwechslungsreiche Level
+ Fantastischer Mehrspieler-Modus
+ Tolles Mittendrin-Gefühl |
- Kampagne etwas kurz
- Geschnittene deutsche Version
- KI mit Aussetzern
- Story eher belanglos |
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| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
8.5 |
| Herausforderung: |
Mässig |
| Geeignet für |
Gelegenheitsspieler |
| Spieldauer: |
10 - 15 Std. |
| Abwechslung: |
Gut |
| Atmosphäre: |
Sehr gut |
| Langzeitmotivation: |
Gut |
| Bedienung: |
Komfortabel |
| Preis/Leistung: |
Hoch |
| Multiplayer: |
Sehr gut |
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