Left 4 Dead 2: Review
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| Hersteller: |
Valve |
| Publisher: |
Valve |
| Genre: |
Action: 3D-Shooter |
| USK: |
keine Jugendfreigabe |
| PEGI: |
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| Spieler: |
- |
| Testversion: | Retail EU |
| System Min.: |
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| System Empf.: |
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| GBase Empf.: |
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| Weitere Infos: |
Game-Facts zu Left 4 Dead 2 |
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Fazit von Stefan Vogel (Xbox 360)Bei Left 4 Dead 2 habe ich gemischte Gefühle. Einerseits ist das Gameplay nach wie vor genial und es macht mir immer wieder Spass, online mit Freunden loszuziehen und die letzten Achievements und natürlich Zombies zu jagen. Die anderen Online-Modi machen da genauso Laune. Aber das Ganze bietet mir ja auch schon der erste Teil. Die Neuerungen sind zwar cool, aber eben doch nicht so zahlreich, dass ich Left 4 Dead 2 als wirklichen Nachfolger akzeptieren würde. Dies schlägt sich auch in unserer Wertung nieder, die geringer ausfällt als beim Vorgänger, obwohl es eigentlich das bessere Produkt ist. Wäre Left 4 Dead 2 als Erweiterung für Teil 1 auf den Markt gekommen, wäre eine Traumwertung dringewesen. Für Leute, die noch nicht den Vorgänger besitzen, können hier bedenkenlos zuschlagen und so einen perfekten Einstieg in die Zombie-Apokalypse bekommen.
Fazit von Alexander Boedeker (PC)Als alter Fan des ersten Teils und Liebhaber trashiger Horrorfilme habe ich mich natürlich schon wahnsinnig auf Left 4 Dead 2 gefreut. Schon nach wenigen Minuten fühlte ich mich wieder wie zu Hause. Wenn man sich zu viert durch Horden von Zombies und Untoten gekämpft und halbtot das nächste Safehouse erreicht hat, dann weiss man, was man in den vergangenen Minuten geleistet hat. Auch das eher ländliche Setting inklusive Vergnügungspark und Sumpfgebiet sagt mir zu, auch wenn es sicherlich nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte.
Die grösste Neuerung im Spiel sind die Nahkampfwaffen. Endlich kann ich auch per Gitarre, Bratpfanne oder Axt den Zombies eins überbraten, die Pistole hat längst ausgedient. Allerdings beschleicht sich mir das Gefühl, dass durch die Nahkampfwaffen auch das Gameplay wesentliche Anteile des Horrorfaktors, den der erste Teil noch ausmachte, verloren hat. Die Horde wird in L4D2 deutlich öfter herbeigerufen, so dass ihr euch ziemlich oft einer gigantischen Menge an Zombies entgegenstellen müsst, nur um euch mit einem Rundumschlag mit der Bratpfanne aller Feinde zu entledigen. Die Schockeffekte, wenn mal wieder ein Zombie aus der Dunkelheit angedüst kommt, und dies auch noch mit passenden Soundeffekten und Musik untermalt ist, sind weniger geworden, so dass der Nervenkitzel eher durch die schiere Masse an Zombies, als durch gruselige Momente definiert wird. Auch die Zahl der starken Zombies ist deutlich gestiegen, tauchen diese doch meistens gleich in Gruppen auf. Einfallsreich sind dann aber wieder die SWAT-Zombies, die mit einer schusssicheren Weste besonders schwer zu überwältigen sind.
Grafisch erinnert L4D2 in allen Teilen an den Vorgänger. Während manche Levels recht hübsch und ansprechend aussehen, hier sei beispielsweise der Sumpf inklusive Hurrikan erwähnt, gibt es auch recht öde Passagen wie das Kaufhaus, welches relativ detailarm wirkt. Immerhin haben sich die Entwickler bemüht, die gesamte Szenerie durch kleine Details deutlich realistischer und authentischer als noch in L4D1 wirken zu lassen, so geht beispielsweise auch das US-Militär gegen die Untoten vor, indem es Brücken in die Luft sprengen lässt. In punkto Animationen und Gesichtsmimik kann wie bisher kaum jemand Valve das Wasser reichen.
Alles in allem ist Left 4 Dead 2 immer noch einer der besten kooperativen Grusel-Shooter mit Flair und einer gehörigen Portion Selbstironie. Wer hier nicht im Team arbeitet und sich gegenseitig Deckung gibt, hat insbesondere in den höheren Schwierigkeitsgraden verloren. Dank der etwas angestaubten Grafik erreicht der Titel auch auf schwächeren Rechnern durchaus gute Frameraten. Allerdings wünsche ich mir für einen dritten Teil deutlich mehr Inhalt - immerhin kann ich mich mit einem guten Team innerhalb eines Tages durch sämtliche Kampagnen ballern - und bei der Anzahl der Zombies die Rückbesinnung auf "Weniger ist mehr", denn wirklich Angst vor dem, was sich hinter der nächsten Ecke versteckt, hatte ich in L4D2 nicht, auch wenn der Realistic-Modus hier wieder einiges wettmacht.
Fazit von Manuel Wecker (PC)Left 4 Dead 2 hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Der Titel verdient sich, ein Jahr nach dem Release des Vorgängers, auf jeden Fall die 2 am Ende. Hier wurde kein Aufguss des ersten Teils auf den Markt geworfen. Die deutlich abwechslungsreicheren Gegnertypen, das aufgestockte Arsenal an Nah- und Schusswaffen sowie die neuen Spielmodi sorgen für jede Menge Spass, sowohl on- als auch offline. Fünf neue Kampagnen, die erstmals mit einer Geschichte verknüpft sind, sorgen zusätzlich für Motivation. Valve schafft es zudem stellenweise, mächtig an der Grafikschraube zu drehen und ein paar eindrucksvolle Effekte auf den Bildschirm zu zaubern.
Was man den Entwicklern nicht vorwerfen kann, ist, dass das Spiel bis an die Schmerzgrenze geschnitten ist. Hier ist die USK mit ihren Forderungen eindeutig über das Ziel hinausgeschossen. Es fehlt wirklich alles, was eben in ein gutes Spiel mit Zombie-Beteiligung gehört. Man stelle sich diese extremen Schnitte mal in einem George Romero-Film vor ? absurd! Die deutsche Version macht Spass, keine Frage. Die Import-Version packt in Sachen Atmosphäre allerdings noch eine Schippe drauf.
Review Lesen - Seite 1
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| Pro: |
Contra: |
+ Nette Neuerungen
+ 5 neue, intensive Kampagnen
+ 2 gute, neue Online-Modi
+ Tolles Koop-Gameplay |
- Zu wenig Neuerungen
- Deutsche Version geschnitten
- Grafik veraltet
- Kürzere Kampagnen |
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| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
8.0 |
| Abwechslung: |
Gut |
| Atmosphäre: |
Befriedigend |
| Bedienung: |
Gut |
| Langzeitmotivation: |
Befriedigend |
| Herausforderung: |
Gut |
| Spieldauer: |
Mangelhaft |
| Multiplayer: |
Sehr Gut |
| Preis/Leistung: |
Befriedigend |
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