Fazit von Christian Breitbach
Zwei Jahre ist es her, als ich Guitar Hero III erwarb. Für mich war es der Anbruch einer neuen Spielegeneration. Die interaktiven Musikspiele in Deutschland waren geboren und der Spassfaktor war enorm hoch. Heute hat sich der Enthusiasmus ein wenig gelegt und der Markt gesättigt. Jetzt gibt es Mikrofone, Gitarren und Schlagzeuge. Ich habe schon vieles gesehen. Einen neuen Weg geht Publisher Activision jetzt mit DJ Hero. Jetzt bin ich DJ, darf das Mischpult bedienen und das verwöhnte junge Partyvolk anheizen. Das ist mal was Neues.
Objektiv gesehen bietet der Titel, was versprochen wird. Ich kann 90 Mixes spielen, sofern ich diese in der durchschnittlichen Kampagne freigespielt habe. Leider kann ich nicht aktiv einwirken oder eigene Lieder erstellen. Ich muss die fertigen Zusammenstellungen wählen und dann die angezeigten Knöpfe drücken. Das funktioniert technisch gut, aber ein bisschen mehr Innovation wäre im Hinblick auf die Langzeitmotivation toll gewesen. Gerne hätte ich beispielsweise Rihanna mit den Black Eyed Peas gekreuzt oder komplette Lieder selbst gemacht.
Auch der Online-Modus zeigt, dass der Titel noch nicht so verbreitet ist. Es dauert lange, einen Gegner zu finden, und wenn ich einen habe, kann ich nach Track-Ende nicht mit ihm weiterspielen. Ach ja: und subjektiv gesehen bin ich sowieso Rocker. Trotzdem reicht es für eine Acht-Punkte-Wertung. Techno-Fans dürfen zugreifen.
Review Lesen - Seite 1
|
| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
8.0 |
| Abwechslung: |
Gut |
| Atmosphäre: |
Befriedigend |
| Bedienung: |
Gut |
| Langzeitmotivation: |
Befriedigend |
| Herausforderung: |
Befriedigend |
| Spieldauer: |
Gut |
| Multiplayer: |
Befriedigend |
| Preis/Leistung: |
Befriedigend |
|