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Dissidia - Final Fantasy: Review Während Fans gespannt auf das nächste Final Fantasy warten, kommen anlässlich des 20-jährigen Jubiläums allerlei andere Spiele raus, die in dem Spieluniversum spielen. Dissidia: Final Fantasy versucht es auf der PSP mit einem Beat 'em up mit Strategie- und Rollenspielelementen. Ob das Kunststück klappt?
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Chaos vs. Cosmos
Die eigentliche Story in Dissidia: Final Fantasy ist leider schnell erzählt: Die Guten in Form von Göttin Cosmos und ihren Final Fantasy (FF)?Anhängern streiten sich mit den bösen FF-Charakteren unter der Schirmherrschaft von Gott Chaos. Das Besondere an Dissidia ist, dass man zehn bekannte FF-Charaktere aus den 20 Jahren Franchise spielen kann. Mit dabei sind unter anderem der Zwiebelritter (FF III), Cloud (FF VII), Kefka (FFVI) und Kuja (FF IX). Die einfallslose Hauptstory des Spiels wird aber von den zehn Einzelkampagnen mit Geschichten zu den einzelnen Charakteren schon fast wieder wettgemacht. Besagte Kampagnen werden den Spieler lang beschäftigen. Dissidia ist aber auf keinen Fall so ausufernd wie man das von früheren FF-Titeln her kennt. Vielmehr haben wir es hier mit einem Beat 'em up mit ordentlich Rollenspielanteilen zu tun. Square Enix spricht von "dramatic progressive action? als Genrebezeichnung, was auch ein bisschen hinkommt, aber doch wieder nichtssagend ist. Der Hauptaspekt von Dissidia: FF ist der 3D-Beat 'em up-Teil, in dem man sich mit seinem Kontrahenten quer durch die dreidimensionale Stage prügeln muss. Während dieser Kämpfe bekommt man Erfahrungspunkte und Items, die man dann in seine Charakterentwicklung investieren kann. Und genau diese ist FF-typisch sehr umfangreich und mit allem, was bei Final Fantasy dazugehört.
Step by Step
Der Storymodus beinhaltet jedoch nicht nur Kämpfe und das Aufleveln, sondern hat einen kleinen Strategieteil vor jedem Kampf. Wir sehen ein Spielfeld, das in Quadrate aufgeteilt ist. Hier muss man seine Spielfigur in Richtung Gegner, Schatztruhen oder anderem bewegen. Für eine gewisse Anzahl von Zügen bekommt man Bewegungspunkte abgezogen und verliert so auch Boni. Zieht man auf ein Feld mit Gegner, so kommt man in den oben beschriebenen Kampf. Neben dem Story- gibt es noch den Arcade-Modus, der aufgebaut ist wie bei fast allen Beat 'em up-Vertretern. Mit einer ausgewählten Figur tritt man der Reihe nach gegen immer stärkere Gegner an. Das Coole hierbei ist, dass die lustigsten Kampfkonstellationen dabei herauskommen, wie man sie bisher noch nie in einem FF-Spiel gesehen hat. Auch hier kann man sich bei erfolgreichem Spiel wieder Goodies und Items abgreifen, die man für seinen Storycharakter bekommt. Nach einigem Spielen wird dann noch der Kolosseummodus freigeschaltet. Bei diesem Modus kämpft man auch wie gehabt, jedoch kommen noch Kartendecks ins Spiel. Mit diesen Decks aus zufälligen Boostern kann man den Kampf zusätzlich beeinflussen. Für Japano- und FF-Fans ist Dissidia eine grosse Spielwiese. Einen Online-Modus gibt es leider nicht, man kann nur per WLAN gegen einen anderen PSP-Spieler in seiner Nähe antreten. |
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