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Zwar ist der "Schicksalsturm" als Ersatz für "Chronicles of the Sword" gedacht, doch leider kann er nicht so fesseln. Zum einem liegt das an den bereits angesprochenen 60 Etagen, die man noch einmal auf dem Weg nach unten durchkämpft, welche aber dennoch recht schnell durchgezockt sind. Zum anderen fehlen die kleinen RPG-Elemente, welche Fans an den "Chronicles of the Sword" so sehr geschätzt haben. Immerhin gibt es Schatzkisten mit neuen Ausrüstungsgegenständen, die ihr durch das Bewältigen kleinerer Aufgaben freischaltet. Das ist zwar kein wirklicher Ersatz, bietet aber genügend Anreiz, um die Etagen mehrmals zu spielen. Das Ausrüsten der Charaktere erfolgt natürlich wie gehabt im Bearbeitungsmenü.
Seit dem Vorgänger hat sich hier allerdings einiges getan. Die Möglichkeiten, einen bereits vorhandenen Charakter mit neuen Ausrüstungsgegenständen wie Waffen oder Kleidung ganz nach euren Wünschen anzupassen, sind diesmal nämlich weitaus grösser. Wem das noch nicht genug ist, der kann sich sogar bis zu 50 eigene, ganz neue Figuren erstellen und sie anhand verschiedener Fertigkeitspunkte an einen Kampfstil anpassen. Um einen perfekten Charakter sein eigen nennen zu können, muss man aber genügend Gold verdienen.
Die wohl meisterwartete Neuerung ist natürlich der Online-Modus. Erfreulicherweise funktioniert dieser einwandfrei, soll heissen, lästige Lags oder gar Spielabbrüche kamen in der Testphase nie vor. Ebenfalls spassfördernd ist die Tatsache, dass man mit seinen im Editor erstellten Figuren online antreten kann. Leider ist aber auch hier nicht alles Gold, was glänzt. So gibt es zum Beispiel keine Möglichkeit, Turniere auszutragen. Ausserdem fehlt eine Rematch-Funktion. So muss man sich nach jedem Kampf immer wieder auf die Suche nach neuen Gegnern machen. Zum Glück geht das recht flott. Dennoch hoffen wir, dass die Entwickler in absehbarer Zeit einen Patch liefern. Wer keine Onlineanbindung besitzt, darf natürlich auch offline gegen einen Freund antreten. Leider gibt es aber auch hier keinerlei Turniermöglichkeiten.
Apropos Charaktere. In Soul Calibur IV stehen sich nicht nur die altbekannten Recken sondern erstmals auch Gastkämpfer aus dem Star-Wars-Universum gegenüber. Auf der XBox 360 ist dies Yoda, PlayStation-3-Besitzer dürfen mit Darth Vader in den Ring treten. Allerdings mutet es doch seltsam an, Yoda und Darth Vader plötzlich in dieser ungewöhnlichen Umgebung kämpfen zu sehen.
Grösste Neuerung im Kampfsystem ist wohl der kritische K.O. - dieser ist eine Art Finishing Move. Bevor ihr diesen einsetzen könnt, müsst ihr einen Seelenausfall des Gegners auslösen. Anschliessend könnt ihr ihn auf schnelle und schmerzhafte Art und Weise besiegen. Die beiden Star-Wars-Charaktere bilden allerdings eine Ausnahme, sie dürfen stattdessen Macht-Moves ausführen. Die sind zwar nicht ganz so stark wie die Finishing Moves, können dafür aber öfter eingesetzt werden. Allerdings solltet ihr es hierbei auch nicht übertreiben. Denn sobald die Machtleiste leer ist, fangen Yoda beziehungsweise Darth Vader an zu wanken und sind den gegnerischen Schlägen ausgeliefert. |
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