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Bionic Commando: Review
Ganz so einfach, wie es klingt, ist es allerdings nicht. Es braucht schon ziemlich viel Übung, bis man die ganzen Fähigkeiten endlich im Griff hat. Daran ändert auch das gelungene Tutorial, welches einem mit der anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftigen Steuerung vertraut macht, nichts.
Selbstverständlich stehen euch neben eurem bionischen Arm auch ein paar herkömmliche Schusswaffen zur Verfügung, deren Munitionsvorrat jedoch relativ knapp bemessen ist. Das gilt in erster Linie für die stärkeren Wummen, wie beispielsweise das Scharfschützengewehr oder den Raketenwerfer, mit denen ihr daher besonders sparsam umgehen solltet.
Spektakulär ins JenseitsFür Langzeitmotivation sorgen bei Bionic Commando einerseits die zahlreichen einsammelbaren Symbole, welche überall in den Levels versteckt sind, sowie der Multiplayer-Modus, in dem bis zu acht Spieler gegeneinander antreten können. Dabei geht es nicht nur darum, möglichst viele Abschüsse zu erzielen, sondern auch darum, die Gegner möglichst spektakulär ins Jenseits zu befördern, um ein paar Extrapunkte zu verdienen. Trotz dieser coolen Idee macht der Mehrspieler-Part leider nur kurzzeitig Spass. Um längerfristig zu begeistern, fehlt es dem Modus schlicht an Abwechslung.
Dynamischer SoundGrafisch macht Bionic Commando trotz fehlender 1080p-Unterstützung sowohl auf der Xbox 360 als auch auf der PlayStation 3 einiges her. Das optische Highlight sind zweifelsohne die abwechslungsreichen Landschaften, welches sehr vorbildlich designt wurden. Auch wenn die Bewegungsfreiheit schlussendlich nicht ganz so gross ist, wie es auf den ersten Blick vielleicht den Anschein haben mag. Ein grosses Lob gebührt den detaillierten Charaktermodellen sowie den spektakulären Effekten. Zu bemängeln ist einzig die Gegnervielfalt, die durchaus etwas grösser hätte sein dürfen.
Kaum etwas auszusetzen gibt es hingegen an der dynamischen musikalischen Untermalung, die sich perfekt den Geschehnissen auf dem Bildschirm anpasst. Sehr gut ins Gesamtbild passt auch die englische Sprachausgabe, die sehr professionell wirkt. Nicht zuletzt, da kein Geringerer als Mike Patton, ehemaliger Sänger der Musikgruppe Faith No More, Nathan Spencer seine Stimme leiht. Eine deutsche Vertonung gibt es hingegen nicht, was sich angesichts der äusserst gelungenen englischen Synchronisation und der praktisch fehlerfreien deutschen Untertitel aber durchaus verschmerzen lässt. |
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