GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Command & Conquer - Alarmstufe Rot 3: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Wartet, ich will mitspielen!

Auffälligste Neuerung im Gameplay von Alarmstufe Rot 3 ist die Konzentration auf kooperatives Spiel. Jede, und wir meinen wirklich jede, Mission kann kooperativ mit einem zweiten Mitspieler gespielt werden. Auf der Xbox ist dieses Teamspiel allerdings nur via Xbox Live möglich und nicht per System Link. Das ist zwar schade, aber immerhin konsequent, denn auch die PC-Spieler dürfen nur online kooperieren, während die übrigen Mehrspieler-Modi auch netzwerktauglich sind.

Spielt ihr die Kampagne, die aus neun Missionen pro Partei besteht, alleine, übernimmt die KI den Part der verbündeten Armee. Dann könnt ihr dem KI-Partner sogar sehr rudimentäre Befehle geben, etwa, dass er einen Angriff vorbereiten oder die Stellung halten soll. Generell macht die künstliche Intelligenz ihren Job recht gut, beinahe serientypisch gibt es aber ab und an massive Probleme mit der Wegfindung der Einheiten. Es scheint, als würden die Entwickler das niemals in den Griff kriegen.

Abermals verbessert haben die Entwickler die Gamepad-Steuerung der Konsolenversion. Wie in Kanes Rache ist das zentrale Bedienelement das kreisförmige Menü, welches ihr mit einem Druck auf den rechten Trigger öffnet. Neu ist, dass ihr jetzt auch Kamera-Hotspots setzen könnt, die euch auf Knopfdruck zu einer vorher festgelegten Stelle des Schlachtfelds bringen. Auch die grundsätzliche Navigation über die Karte wurde verbessert, so dass ihr jetzt nahezu genauso schnell auch über grosse Distanzen den Kamera-Standort wechseln könnt wie die maus- und hotkeyverwöhnten PC-Strategen.

Drumherum und mittendrin

Optisch setzt Alarmstufe Rot 3 auf eine weiterentwickelte Tiberium Wars-Engine. Besonders die Wassereffekte können sich sehen lassen. Das ist auch gut so, denn Seeschlachten gibt es im Spiel sehr viele, sogar ganze Basen könnt ihr auf Stelzen im Wasser errichten. Auch bei grösseren Landschlachten feuert das Spiel ein echtes Grafikfeuerwerk ab. Abzüge gibt es in der B-Note. Einige Texturen wirken schwächer als in der PC-Version, zudem ruckelt das Spiel bei grossem Einheitenaufkommen ein wenig. Bei schnellen Bewegungen über das Schlachtfeld bemerkten wir zudem deutliche Zeilensprünge. Der Soundtrack ist dafür enorm stimmig und die deutsche Sprachausgabe sehr solide.

Zusammengehalten wird die hanebüchene Geschichte von den bereits eingangs erwähnten Zwischensequenzen. Diese wurden serientypisch sehr aufwändig und mit relativ bekannten Gesichtern inszeniert. Vor der Kamera tummeln sich unter anderem der ehemalige UFC-Champion Randy Couture, der bereits im DVD-Prequel von Scorpion King sein Talent bewies, ein sichtlich gealterter Tim Curry, der nicht zuletzt durch die Rocky Horror Picture Show grossen Ruhm erlangte und auch George Takei, der in der ersten Enterprise-Serie Mr. Sulu verkörperte. Jonathan Pryce dürfte vielen Kinogängern aus den Fluch der Karibik-Filmen bekannt sein und J.K. Simmons, der im Spiel US-Präsident Ackerman verkörpert, kennen viele Superhelden-Fans als cholerischen Chefredakteur J. Jonah Jameson aus der Spider-Man-Trilogie. Die männlichen Fans bekommen darüber hinaus mit Ex-Playmate Jenny McCarthy als Tanja einen echten HD-Hingucker serviert. Was will man mehr?

Command & Conquer - Alarmstufe Rot 3
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?
 


Command-%26-Conquer---Alarmstufe-Rot-3
XBOX 360

Command-%26-Conquer---Alarmstufe-Rot-3
XBOX 360

Command-%26-Conquer---Alarmstufe-Rot-3
XBOX 360

Command-%26-Conquer---Alarmstufe-Rot-3
XBOX 360

Tobias Kuehnlein am 08 Dez 2008 @ 16:41
Kaufen