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Ascension to the Throne - Der Weg der Kriegerin: Review
Aber auch in anderer Hinsicht wird es Einsteigern unnötig schwer gemacht. Dann nämlich, wenn ihr eine neue Insel betretet und eine lange Zeit mit nur wenigen Einheiten auskommen müsst. Ein Teufelskreis: Um weiterzukommen, braucht ihr Einheiten. Das einzige zugängliche Ausbildungszentrum hat zwar welche vorrätig, doch womit rekrutieren, wenn die Menge an Autoritätspunkten nicht ausreicht, die ihr in dieser Situation wiederum nur durch siegreiche Kämpfe ergattern könnt? Eben, Frust pur, der den eigentlich hohen Suchtfaktor vorzeitig zunichte macht.
TechnikAls wir das Spiel erstmals starteten, bekamen wir fast einen Kotzreiz. Grobkörnige, matte Texturen und kantige Charaktermodelle versauten uns den Appetit. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass die niedrigste Qualitätsstufe eingestellt war. Also schnell alles auf das Maximum hochgeschraubt. Eine Augenweide ist die Grafik dadurch zwar immer noch nicht, aber es reicht, um dem Spielverlauf ohne Übelkeitsattacken zu folgen. Keine Frage, Ascension to the Throne: Der Weg der Kriegerin ist technisch absolut veraltet. Lediglich das Meerwasser, manch ein Zauberspruch sowie der Teleportationseffekt stechen halbwegs aus dem farblich monotonen Grafikbrei heraus. Zu allem Überfluss tauchen viele Objekte, darunter Gräser und Kisten, erst sehr spät auf, was zu einem hässlichen Aufpoppeffekt führt. Immerhin ist jede Insel aber völlig ohne Ladepausen begehbar, was für dieses Preissegment keine Selbstverständlichkeit ist.
In den Kämpfen sehen sich Einheiten vom selben Typ zu ähnlich, als dass man sie noch vernünftig auseinanderhalten könnte. Da der Feind auch mal über identische Truppenzusammenstellungen verfügt, ist es im Getümmel oftmals schier unmöglich, eigene und gegnerische Einheitenmengen zu bestimmen. Dann könnt ihr nur noch über die Truppenfahnen halbwegs ordentlich taktieren. Hier hätte eine individuelle farbliche Markierung beider Parteien Wunder gewirkt. Auch wäre, wie schon erwähnt, eine weitere Zoomstufe wünschenswert gewesen.
Frechheit und Katastrophe zugleich sind aber Musik und Umgebungsgeräusche. Erstere ist extrem fehlerhaft und wurde aufgrund regelmässiger Aussetzer schnell von uns abgeschaltet. Das nervige, ständig vernehmbare Wolfsgejaule auf der Startinsel, das bei der Erkundung der Landschaft wohl die Atmosphäre aufwerten soll, grenzt aber endgültig an Körperverletzung. Zum Glück ist auch dieses akustische Verbrechen getrennt deaktivierbar. Was bleibt, sind diverse Sound-Effekte während der Gefechte, die, man mag es kaum glauben, teilweise auch mehr nerven als sonst was. Stellt ihr diese Geräusche auch noch ab, könnt ihr euer Boxensystem gleich auslassen und Strom sparen. |
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