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Batman - Arkham Asylum: Review     
Gute Superheldenspiele kann man sich sogar dann an einer Hand abzählen, wenn man Schreiner ist. Gute Batman-Spiele dagegen gibt es noch weniger; das letzte, als Begleitung zum Film Batman Begins erschienen, war eher mittelmässig. Jetzt kommt ein eigenständiger Teil unter dem Titel Arkham Asylum heraus, der eine offene Welt und ein stabiles Gleichgewicht zwischen Schleichen und Prügeln verspricht. Warum ein Besuch in der Irrenanstalt von Gotham City für alle Pflicht ist, die auch nur irgendwie etwas mit dem dunklen Ritter oder Schleich- und Prügelspielen am Hut haben, verrät euch unser Review.

Batman - Arkham Asylum
Ein ernster Ort auf ernstem Boden
Als lose Basis für die Spielhandlung dient das gleichnamige Comicbuch von Grant Morrison: die Insassen, angeführt vom Joker, haben das städtische Irrenhaus Arkham Asylum übernommen und haben fiese Sachen mit der angrenzenden Stadt vor. Nur so viel sei weiter verraten: die Ziele der Verbrecherbande im Spiel unterscheiden sich von denen im Comic. Mit von der Partie sind unter anderem Joker und Harley Quinn auf der Seite der Schurken sowie James Gordon und Batman auf Seiten der Guten. In Nebenrollen tauchen noch der Direktor der Anstalt und Edward Nigma alias Riddler auf sowie eine sehr illustre Reihe Schurken aus dem Batman-Universum, hauptsächlich als Endgegner für einzelne Abschnitte.

Bat-Tutorial
Das Spiel beginnt mit einer kurzen, unmerklich ins eigentliche Spiel verwobenen Einleitung in die Steuerung, die sich auch nach Belieben überspringen lässt, wenn ihr bereits mit der Tastenbelegung vertraut seid. Ihr fangt mit einem relativ schwachen Batman an, der nur seinen Enterhaken, Batarang und natürlich seine Detektivspürnase einsetzen kann. Denn Mr. Wayne, so sein bürgerlicher Name, ist natürlich nicht nur in allen möglichen Kampfsportarten ausgebildet, sondern hat auch ein Studium der Kriminalistik abgeschlossen.
Batman - Arkham Asylum

Mit den Augen einer Fledermaus
Im Spiel zeigt sich das auf Knopfdruck: Im so genannten Detektivmodus werden nicht nur alle wichtigen Umgebungselemente wie empfindliche Lüftungsgitter und strukturschwache Mauern, sondern auch noch bewaffnete Gegner in knalligem Rot angezeigt. Das ist für die verkleidete Fledermaus wichtig, denn das Bat-Kostüm ist keineswegs kugelsicher. Ein, zwei Salven aus dem Maschinengewehr, und der Flattermann ist Geschichte. Klar, dass ihr gegen mehrere bewaffnete Gegner auf einmal keine Chance habt - wenn da nicht die Wasserspeier an den Wänden wären, auf die ihr euch per Enterhaken schwingen könnt. So seid ihr, wenn ihr euch nicht gerade besonders blöd anstellt, stets unsichtbar, und könnt auch noch unter euch durchgehende Gegner schnappen und unauffällig ausschalten, wie es sich für Batman gehört.













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Wille Zante am 21 Sep 2009 @ 17:00
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