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Commandos Strike Force: Review
Knapp drei Jahre nach Commandos 3 und einer ebenso langen Entwicklungszeit, veröffentlichen nun die Pyro Studios das neuste Abenteuer rund um die britische Spezialeinheit der Commandos. Die Pyro Studios wagten nun endgültig den Schritt in die dritte Dimension. Ob es ihnen gelungen ist, das Commandos-Spielprinzip wiederholt erfolgreich umzusetzen, erfahrt ihr im folgenden Test zu Commandos Strike Force.
Kurze Anmerkung: Der folgende Artikel ist von Marco Peters verfasst und aus internen Gründen von Daniel Boll online gestellt worden.
Kleine GeschichtsstundeWas steckt hinter dem Mythos Commandos? Die Commandos sind keine erfundene Truppe, die sich die Pyro Studios an einem heissen Tag in Spanien ausdachten, sondern existierten tatsächlich und trugen massgeblich zum Sieg der Alliierten über Deutschland bei. Die Commandos waren eine britische Elitespezialeinheit im Zweiten Weltkrieg, die hinter den feindlichen Linien Sabotageakte verübte, um den Feind zu schwächen. Jedoch machte dies nicht mit zig Soldaten, ein kleines Team reichte aus, um den Feind so zu schwächen, dass zum Beispiel ein deutsches Panzerregiment tagelang ohne Treibstoff war. Ebenso wurden Nachschublinien der Nazis gestört oder hochrangige Offiziere gefangen genommen oder ausgeschaltet, um die Befehlskette zu unterbrechen.
Die Drei-Mann-ArmeeFans der Vorgänger dürfen eine Schweigeminute einlegen, allen anderen darf ich nüchtern näher bringen, dass sich das Team in Strike Force aus nur drei Commandos zusammensetzt. Der Green Beret, der Scharfschütze und der Spion haben den Sprung ins neuste Abenteuer gepackt, alle anderen Commandos wurden auf die Ersatzbank verfrachtet. Sämtliche Fähigkeiten aus den Vorgängern stehen den Commandos auch in Strike Force zur Verfügung. So schaltet der Scharfschütze seine Gegner hinterrücks mit einem gezielten Messerwurf aus oder greift zu seinem Snipergewehr, der Green Beret kann sich schweres Geschütz zu Eigen machen, um grosse Gegnermengen niederzustrecken und der Spion entledigt sich seiner Gegner mit Hilfe eines Drahtes, um sich dann die feindliche Uniform anzueignen.
Insgesamt gibt es vierzehn Missionen zu bewältigen, bevor der Abspann über den Monitor flimmert und die sind nach drei Vorgängern nun endlich auch mit einer Story verbunden. Unter den Reihen der Alliierten gibt es einen Maulwurf, den es ausfindig zu machen gilt, jedoch auch in den Reihen der Commandos herrscht dicke Luft, denn der Green Beret verdächtigt den Spion und umgekehrt. Einzig der Scharfschütze behält einen klaren Kopf in diesem Durcheinander und kommentiert die hitzigen Gespräche jeweils mit einem kühlen Kommentar.
Die Story wird anhand von zahlreichen In-Game-Zwischensequenzen erzählt, die allesamt perfekt inszeniert sind und ein gehöriges Plus zur Atmosphäre beitragen. |
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 Daniel Boll
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