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Fallen Earth: Preview

  Personal Computer 


Ersteindruck von Stefan Spill

Wer erinnert sich an Neocron? Das herrlich fehlerbehaftete, aber einzigartige Science-Fiction-MMOG aus Deutschland? Ich habe es geliebt und mir steigen heute noch die Tränen in die Augen, wenn ich daran denke, was daraus geworden ist und hätte werden können. Nach den vielen gescheiterten Hoffnungsträgern Warhammer Online, Age of Conan und wie sie alle heissen, habe ich mit Fallen Earth endlich wieder ein Spiel entdeckt, das mich reizt. Das nicht die ausgetretenen Pfade von WoW und Konsorten entlangrennt, alles besser machen will und umso grandioser scheitert.

Alleine das verhaltene Bellen meiner beiden .357er-Hunting-Revolver, deren Läufe meinem Avatar im Gürtelholster fast bis über die Knie reichen, lassen mich schon von Heldentaten träumen, die vielleicht einmal in den Blogs der grossen Fallen Earth-Klankriege niedergeschrieben werden. Und auch wenn ich mit meinem Pferd schon sehr zufrieden bin, will ich doch wenigstens einmal einen Interceptor fahren und meinen Gegner im Staub liegen sehen.

Abschliessend will ich sagen, das Fallen Earth ein bisschen wie Eve Online ohne Raumschiffe ist. Ein einziger Spielserver, keine Klassen, keine Epics und viel Potenzial für interessante Auseinandersetzungen und Begegnungen der mutierten Art. Wir werden sehen, was die Icarus Studios in den nächsten Wochen aus ihrem Baby machen und dann erneut in einem Test berichten, ob Pferde sich nach dem Sprung noch immer fast die Knochen brechen oder Benzin noch teurer geworden ist. Und natürlich, ob unser Hauptcharakter noch grössere Revolver herstellen kann, als die, die er schon hat!

Fallen Earth
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Stefan Spill am 19 Jan 2010 @ 16:30