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The Last Remnant: Preview
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Hersteller:
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Square Enix
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Publisher:
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Square Enix
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Genre:
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Adventure und Rollenspiel: Rollenspiel
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Hui, GBase ist spät dran. Square Enix' Rollenspiel The Last Remnant erscheint in wenigen Tagen im Handel. Nach dem Motto "Besser spät als nie" versorgen wir euch gerade noch rechtzeitig mit unseren Eindrücken aus einer umfangreichen Vorschauversion.
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 Daniel Boll

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Nicht ohne meine Schwester!
Rush und Irina Sykes tollen auf einer Wiese herum und schauen sich eine Hologrammnachricht ihrer Eltern an, die an einer Akademie magische Artefakte erforschen. Lange soll es nicht mehr bis zu einem Wiedersehen dauern. Denkste, kurz nach dem Ende des Hologrammfilms verdunkelt sich der Himmel, ein schwebendes Etwas nähert sich den beiden Jugendlichen und schnappt sich Irina. Rush kann nicht intervenieren, wird er doch von einer Gruppe Monster davon abgehalten. Irina hat vorher ihren Talisman fallen lassen, der Rush plötzlich übermenschliche Kräfte verleiht. Mit einem ungewollten Energiestoss eliminiert er die Widersacher und macht sich auf die Suche nach seiner entführten Schwester.
Square Enix legt viel Wert auf cineastische Zwischensequenzen. Die Charaktermodelle agieren somit auch sehr glaubwürdig, können vor allem hinsichtlich ihrer Gesichtsmimik und der ausdrucksstarken Augen überzeugen. The Last Remnant reiht sich also problemlos hinter Devil May Cry 4 und Mass Effect ein, hat mit letzterem Spiel schliesslich die Unreal-Engine 3 gemein. Die englische Sprachausgabe der Figuren ist exzellent gelungen und wird nahezu lippensynchron wiedergegeben.
Auf in den Kampf!
Rush gerät alsbald zwischen die Fronten zweier Mächte, wird ungewollt Teil einer Massenschlacht, die gleichzeitig als Tutorial dient. Dort werdet ihr erstmals mit dem rundenbasierten Kampfsystem in Kontakt treten und schon mal ein paar Grundlagen vermittelt bekommen. Statt mit einzelnen Einheiten tretet ihr in The Last Remnant mit mehreren Verbänden an. Jedem Verband kann klassisch ein Befehl erteilt werden, also etwa Nah- oder Fernkampfmanöver sowie die Anwendung von Heilkünsten. Da auch die Feinde über Verbände verfügen, kann aus einer Feindbegegnung schnell ein ziemlich unübersichtliches und recht gross angelegtes Gefecht werden. Aktionspunkte legen euren Handlungsrahmen fest, aber auch die Formationen eurer Truppen sind von hoher Wichtigkeit. Greift ihr im falschen Moment einen gegnerischen Verband an, kann euch ein anderer während des Vorrückens blockieren, flankieren oder hinterrücks angreifen. Natürlich könnt ihr euch diese Spielmechanik selbst zu Eigen machen, was Vorteile im Kampf mit sich bringt. Zusätzlich bestimmt ein Moralwert auf beiden Seiten, wie viel Schaden Angriffe verursachen.
Mit der Zeit bekommt ihr Zugriff auf mystische Kräfte, könnt den Banditen, Soldaten und Untieren also mit Zaubern entgegentreten. Ab und an werdet ihr aufgefordert, möglichst schnell eine bestimmte Taste zu drücken, um einen kritischen Treffer oder Block zu landen. Spritzt mit Hieb- und Stichwaffen vor allem viel Blut auf dem Schlachtfeld, begeistern die meisten Magieaktionen mit grell-hübschen Lichteffekten. Splatterfans sollten ihre Erwartungshaltung hüten, da getötete Widersacher keine Sauerei hinterlassen, sondern sich in einem hübsch anzuschauenden Partikelnebel auflösen. Die grafische Pracht hat ihren Preis: Detaillierte Texturen werden erst spät nachgeladen, zudem kann es schon bei mittleren Gefechten zu Rucklern kommen. Das ist zwar wegen des rundenbasierten Prinzips nicht allzu störend, doch wäre es schön, wenn die Engine in der fertigen Version von diesem Schwachpunkt befreit sein würde. |
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