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Race On: Preview

  Personal Computer 


Die Fahrzeuge der Hersteller BMW, Honda, Peugeot, Seat, Alfa Romeo und Chevrolet fahren sich allesamt erfreulich unterschiedlich. Je nach eingestelltem Realismusgrad sind die Anforderungen an euch dabei prima gewichtet. Neulinge können sogar mit der Tastatur per zugeschalteten Fahrhilfen den Wagen elegant um die Kurse bringen, Profis lassen es natürlich ohne Fahrhilfen per Lenkradsteuerung auf dem Asphalt krachen und bekommen mehr als ausreichend Feedback vom Fahrverhalten des Wagens auf den Strecken. Neben den üblichen Verfolger-, Motorhauben- und Stossstangenansichten könnt ihr auch die wesentlich realistischere Cockpit-Sicht wählen.

Wenn man die Rennserien so erleben will, wie es die Fahrer in der Realität auch erfahren, dann solltet ihr letztere wählen. Allerdings bietet euch diese Ansicht nur ein eingeschränktes Blickfeld, was den Schwierigkeitsgrad nochmals ein Stück erhöht. Einen uralten Fehler scheint RACE On auch zu haben. Trotz der eher mageren Grafik ist das Spiel erstaunlich hardwarehungrig. Auf Wunsch richtet euch ein Analysetool ständig die Grafikkonfiguration neu ein, um die Framerate optimal zu halten. Je nach Strecke ändert sich die Detailfülle dann selbst bei High-End-Rechnern gerne mal rauf und wieder runter.

Ersteindruck von M. Grunow

Ich gebe es nur ungern zu, aber so richtig lange habe ich die RACE On-Version diesmal nicht angespielt. Ich habe selbst grübeln müssen, woran es wohl liegen mag, dass mich die Vorabversion nicht so begeistert hat. Letztlich wird es wohl die Eintönigkeit gewesen sein. Alles hat man schon gesehen, eine neue Rennklasse ist mir letztlich zu wenig, um mich vom Hocker zu hauen. Dazu noch die mittlerweile allerhöchstens noch als ausreichend zu bezeichnende Grafik, die gleichen Verhaltensmuster der gegnerischen Fahrzeuge. Das war alles ein wenig zu viel Kenne-ich-schon.

Klar, beim Test werden wir uns vorbehaltlos dem Titel nähern und so tun, als ob es die Vorgänger nie gegeben hätte. Aber so ganz ausblenden kann ich das momentan noch nicht, und daher frage ich mich, welchen Zweck RACE On letztlich haben soll. Es wird wohl nur für diejenigen Käufer interessant, die sich bislang noch nicht mit den SimBin-Titeln auseinandergesetzt haben und keinen Wert auf tolle Optik legen. Gibt es diesen Käuferkreis überhaupt? Bleibt also eher die Hoffnung, dass wahre Fans den Schweden treu bleiben und sich nicht darüber ärgern, dass so wenig Neues geboten wird. Tendenz: Schau'n wir mal!

Race On
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Markus Grunow am 30 Sep 2009 @ 17:53
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