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In Afrika Korps stehen dem Spieler über 70 verschiedene Einheiten und Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg zur Verfügung. Diese reichen von einfachen Jeeps, über LKWs bis hin zu den unterschiedlichsten Panzergattungen. Dabei ist es sogar möglich, die Mannschaft eines feindlichen Fahrzeugs zu erschiessen und dieses dann einfach zu übernehmen. Zusätzlich kann man per Knopfdruck sogar einzelne Komponenten eines Fahrzeuges ausschalten. So lassen sich zum Beispiel der Kanonenturm oder aber auch die Kette eines Panzers zerstören. Schaden an eigenen Fahrzeugen wird durch bestimmte Reparatureinheiten wieder behoben, natürlich dauert dies immer seine Zeit und solange sind die Panzer nicht einsatzbereit.
Für besonders schwere Stellungen, die man kaum mit Panzern einnehmen kann, lassen sich ebenfalls Luftschläge und Artillerieangriffe anfordern. Um ein bestimmtes Gebiet aufzuklären ist es möglich, Aufklärungsflugzeuge zu rufen.
Steuerung
Die Steuerung der Einheiten in Afrika Korps ist den Entwicklern wirklich gut gelungen. Befehle werden mit der rechten Maustaste gegeben, entsprechende Sonderbefehle (Einheit drehen et cetera) werden per Befehlssymbole am unteren Bildschirm angeordnet. Natürlich ist die Kamera vollkommen dreh- und stufenlos zoombar, so dass man zu jeder Zeit den besten Überblick über seine Einheiten hat. Die wichtigste Taste im Spiel ist dabei die Leertaste, hiermit wird das Spiel angehalten und man kann in aller Ruhe neue Befehle verteilen.
Doch es gibt auch etwas Negatives zu berichten, wenngleich man dieses Problem mit einem Patch recht schnell aus dem Weg räumen könnte. So ist die Wegfindung der Einheiten weniger gut gelungen, oftmals fahren sie einige Umwege, um an ein Ziel zu kommen. Hin und wieder verkeilen sich einige Einheiten auch gerne einmal untereinander.
Missionsdesign
Ein dickes Plus kann Afrika Korps im Missionsdesign verzeichnen, selten hatte ich so viel Spass eine Mission erfolgreich abzuschliessen. Mal muss man ein paar Transporter sicher durch eine Stadt oder eine Schlucht begleiten, dann unter Feindbeschuss kaputte Panzer reparieren und sie zurück zur Basis transportieren und ein anderes Mal muss man gleich eine ganze feindliche Stellung überrennen.
Multiplayer
Auch der Multiplayer-Modus von Afrika Korps kann für viele Stunden Spielspass sorgen. Neben Standard-Deathmatches gibt es noch die Modi Eroberung und Tobruk-El-Alamein. Im ersteren muss man, wie aus Battlefield 1942 bekannt, Flaggen einnehmen, die überall auf der Karte verteilt sind. Hin und wieder bekommt man dabei Nachschub geliefert, so dass spannende Schlachten vorprogrammiert sind. Letzterer Modus bringt besonders viel Spass: Eines der beiden Lager beginnt in der Angreifer-, das gegnerische Lager in der Verteidigerrolle. Beide Lager besitzen eine kleine Stadt an den beiden Rändern der Karte. Der Angreifer muss versuchen die Stellung des Gegenspielers zu überrennen, der Verteidiger muss dieses natürlich verhindern.
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