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Age of Pirates - Caribbean Tales: Review
SteuerungEin massiver Minuspunkt für "Age of Pirates - Caribbean Tales" ist die Steuerung an Land wie auch auf hoher See. Shark an Land zu steuern bringt weniger Probleme mit sich, da er nur wenig erledigen kann, solange er festen Boden unter den Füssen hat. Zu gehen und mit NPCs zu sprechen ist eigentlich keine Kunst, doch schon da hapert es: Die zu befragenden Personen versuchen mit allen Mitteln, an euch vorbeizukommen, und reagieren auch auf kontinuierliches Hämmern auf die Leertaste nicht. So wird wohl der eine oder andere bald ziemlich frustriert sein und den Auftrag, kurz bevor die Fingerbeeren aufplatzen, aufgeben.
Auf der Minikarte gibt es eigentlich keine Probleme, dafür umso mehr in der 3D-Ansicht eures Schiffes. Mit einer Reaktionszeit von mehreren Sekunden ist es beinahe unmöglich, ein Schiff in eine Position zu bringen, aus welcher angegriffen oder geentert werden kann. So zieht man es vor, sich schnell aus dem Staub zu machen, als seine Nerven in einer ermüdenden Seeschlacht zu riskieren.
Grafik und SoundGrafisch bietet "Age of Pirates - Caribbean Tales" sehr viel. Gerade die Wassereffekte und Wetterlagen wurden wunderschön gestaltet. Eurem Schiff zuzusehen, wie es in einem gnadenlosen Sturm auf den Wellen tanzt, ist wirklich eindrücklich. Die Möglichkeit, eurer Crew beim Arbeiten an Deck zuzusehen, bringt eine Portion Abwechslung in den langweiligen Matrosenalltag. Einzig an Land wurden die Häfen und kleinen Städte etwas lieblos hingeklatscht. Gerade bei Nacht sieht man nicht einmal neben einer Strassenlaterne etwas und verliert so unter Umständen wertvolle Zeit mit Warten. Auch die sich sehr ähnelnden NPCs sind hauptsächlich damit beschäftigt, euch auszuweichen oder ihre Runden zu drehen. Schade, da wäre sicher mehr drin gewesen.
Die Hintergrundmusik ist leider etwas langweilig geraten und kann daher ebenso gut ausgeschaltet werden. Die Effekte, vor allem während der Seeschlachten, überzeugen dagegen voll und ganz. Auch die Geräusche des Windes zwischen den Masten oder im Wasser einschlagender Kanonenkugeln versetzen euch mitten in die Karibik, auf ein Handelsschiff aus dem 17. Jahrhundert mitten in der Nacht und bei anhaltenden Stürmen. |
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