Age of Conan - Hyborian Adventures
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| Hersteller: |
Funcom |
| Publisher: |
Eidos GmbH |
| Genre: |
Adventure und Rollenspiel: MMORPG |
| USK: |
keine Jugendfreigabe |
| PEGI: |
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| Spieler: |
unendlich - MMOG |
| System Min.: |
CPU mit 3.0 GHz, 1024 MB RAM, Direct X 9-Grafikkarte mit 256 MB |
| System Empf.: |
Core 2 Duo oder Athlon 64 X2 mit 2.4 GHz, 2 GB RAM, Shader 3.0-Grafikkkarte mit 512 MB |
| GBase Empf.: |
Core 2 Duo oder Athlon 64 X2 mit 2.4 GHz, 2 GB RAM, Shader 3.0-Grafikkkarte mit 512 MB |
| Weitere Infos: |
Game-Facts zu Age of Conan - Hyborian Adventures |
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Fazit von Marco Peters
Das grösste Problem bei Tests von MMORPGs für uns Redakteure ist der ungeheure Umfang. Den ganzen Content so kurz nach Release zu sichten, ist schlicht unmöglich, daher beziehe ich mich in diesem Fazit nur auf das, was ich schon selbst im Spiel gesehen und erlebt habe.
Die Welt von Age of Conan ist einfach gigantisch. Und das Wichtigste: sie ist lebhaft. In den vergangen Monaten gab es leider genug Negativbeispiele, wie ein MMOG auf keinen Fall sein sollte, Age of Conan gehört zum Glück nicht dazu. Während der ersten 20 Stufen wurde ich sehr gut unterhalten und hatte dank der vielen Quest-Geber auch immer was zu tun. Sobald das Startgebiet aber hinter einem liegt, kommt man sich zunächst ein wenig alleingelassen vor, der einstige rote Faden wurde durchtrennt. Schade drum, das hätte mir weniger abrupt viel besser gefallen, als einfach so ins kalte Wasser geworfen zu werden. Jedoch findet man in kürzester Zeit wieder Anschluss ans Geschehen und es geht wie gewohnt weiter, auch wenn die späteren Charaktere, die Destiny-Quest-Reihe ausgenommen, nicht mehr vertont sind.
Die atmosphärischen und sehr stylischen Kämpfe suchen ihresgleichen, das Kampfsystem ist sehr innovativ ausgefallen und distanziert sich vom stupiden Knöpfchen-drücken-und-auf-die-Aktion-warten anderer MMOGs. Ich kann als Spieler selbst bestimmen, wo ich meinen Gegner treffen will, und dank der Kollisionsabfrage sind auch mehrere Gegner kein Problem, wenn ich mein Schwert schwinge. Grafisch gehört Age of Conan zum Spektakulärsten, was man bisher im Genre zu sehen bekommen hat, aber dies hat auch seinen Preis. Wer keinen aktuellen PC sein Eigen nennt, wird nicht viel Spass mit dem Spiel haben; alle anderen erwartet eine ungeahnt schöne und atmosphärische Welt.
Leider wirkt das Spiel an einigen Ecken und Kanten noch ein wenig stumpf, und Funcom muss mit dem Schleifstein hier und da noch etwas nachbessern und polieren. Doch da seit dem Release fast täglich neue Patches veröffentlicht wurden, blicken wir positiv in die Zukunft und prognostizieren, dass Age of Conan auf lange Sicht ein ernst zu nehmender Konkurrent für World of Warcraft werden wird.
Für den bombastischen Soundtrack und die optisch beeindruckende Grafik, verleihen wir Age of Conan den GBase-Award!
Fazit von Stefan Spill
Ein Computerspiel ist nie einfach zu bewerten. Online-Rollenspiele wie Age of Conan erst recht nicht. Um euch aber einen ganzen Roman zu ersparen, will ich es einmal so in Worte fassen: Die ersten 20 Erfahrungsstufen der Charakterentwicklung sind vielleicht die besten, die es bisher in einem MMO gegeben hat. Die Grafik ist, entsprechende Hardware vorausgesetzt, die hübscheste, die einem Online-Rollenspiel bisher zuteilwurde. Das Spiel bedient sich eines erwachsenen Hintergrunds und spricht damit auch endlich wieder die Spieler an, die schon vor zehn Jahren Ultima Online ganz ohne Zwerge und Elfen und mit all seiner Brutalität mochten. Dazu ist das Kampfsystem unterhaltsam und herausfordernd. Gerade für Zocker, die auch gerne gegen andere Mitspieler antreten, sind die PvP-Server ein echter Segen. Ich kann dem Gegner meinen Zweihänder hinterherwerfen und ihm dabei auch noch nachschreien, dass er sich vor meiner Gildenburg nicht mehr blicken lassen soll!
Der Spielinhalt nach der 20. Erfahrungsstufe führt leider nicht ganz die Qualität der anfänglichen Gegenden fort. Das Interface schwächelt bei einigen Optionen wie dem Suchen nach Spielern und Gilden. Der anfangs gute rote Faden verliert sich nach der Anfängerinsel und wird zu einem Knäuel, in dem die Orientierung erst einmal schwer fällt. Das Spiel ist sehr stark instanziert, was immer einen negativen Effekt auf die Homogenität der Servergemeinschaft hat. Einige Spielinhalte sind eher etwas unbefriedigend. Beispielsweise gibt man oft gelöste Aufgaben ab und bekommt nur eine weitere, als dass eine Belohnung wartet. Die viele Rennerei von A nach B nervt und in manchen Dungeons erschlägt man Tonnen von Gegnern, ohne auch nur irgendetwas davon zu haben.
Das sind nur einige positive und negative Anmerkungen zu Age of Conan. In der Summe ist es für mich das beste MMO seit langem und das liegt zu einem grossen Teil am Kampfsystem sowie daran, dass man sich wieder ordentlich prügeln darf und mit dem Gegner böse und gute Worte austauschen kann. So entstehen Feind- und Freundschaften, und nur so beginnt ein MMO zu leben. Für mich ist der Funktionsumfang, gemessen an einem Ultima Online, immer noch viel zu klein. Einiges hätten die Entwickler auf jeden Fall besser machen können. Dennoch macht es mir riesigen Spass und ich bin sehr gespannt, wie sich das Spiel weiterentwickeln wird. Also runter mit den Rüben, bevor die Streitaxt Rost ansetzt!
Review Lesen - Seite 1
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| Pro: |
Contra: |
+ Innovatives Kampfsystem
+ Kollisionsabfrage
+ Optisch beeindruckende Grafik-Engine
+ Viele wunderschöne Landschaften
+ Grandioser Soundtrack
+ Riesige PvP-Schlachten
+ Spannende Quests...
+ Gildenstädte
+ Individuelle Charaktererstellung |
- Sehr hohe Hardware-Anforderungen
- Kleines Loch nach Stufe 20
- Crafting-System mit Schwächen
- Text stellenweise Deutsch und Englisch
- Instanzsystem mit kleinen Fehlern
- Noch viele kleine Bugs
- ...teilweise aber auch Standardkost |
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| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
8.5 |
| Herausforderung: |
Hoch |
| Geeignet für |
Gelegenheitsspieler |
| Spieldauer: |
Unendlich |
| Abwechslung: |
Hoch |
| Atmosphäre: |
Sehr gut |
| Langzeitmotivation: |
Hoch |
| Bedienung: |
Komfortabel |
| Preis/Leistung: |
Gut |
| Multiplayer: |
Sehr gut |
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