 |
|
 |
 |
|
|
Seite 4 von 4
|
A Vampyre Story: Review
Der gewöhnliche Adventure-Fan unter seiner rosaroten 90er-Jahre-Brille wird von A Vampyre Story kaum enttäuscht sein. Gelegenheitsspieler freuen sich über die niedrigen Systemanforderungen, die bequeme, einfache Bedienung und darüber, dass in dieser lieblich dargestellten, familienfreundlichen Vampirwelt mal keine Köpfe rollen. Verbaute klassische Spielelemente werden dem Genre gerecht und sind von Autumn Moon Entertainment konsequent auf alt getrimmt integriert worden. Genau da fängt aber das Problem an: Wer nicht mit den grossen Vorbildern wie The Secret of Monkey Island aufgewachsen ist, würde heutzutage wohl kaum den alten Klassiker als einen solchen wahrnehmen - auch Vampyre Story orientiert sich ganz offensichtlich an den alten Genregrössen.
Aber schon allein in technischer Hinsicht müssen sich die Hersteller von modernen Adventures die Frage durchaus bieten lassen, warum sich die alten Rezepte nicht mit neu entdeckten Zutaten verfeinern lassen. Liebe Hersteller, bitte arbeitet daran, das Adventure-Genre lebhafter zu gestalten und unter modernen technischen Möglichkeiten nach einer Frischekur wieder jung wirken zu lassen. Das geht auch unter Berücksichtigung klassischer Spielelemente und sogar in der Welt der wenig lebhaften, untoten Mona. Ein paar wenige starre und weichgezeichnete Hintergrundbilder sind von gestern. The Secret of Monkey Island ist seinerzeit unter völlig anderen Gesichtspunkten bewertet worden. Anfang der Neunziger galt unter minimalen Speichervoraussetzungen noch jedes aufwändig gestaltete Pixelbild als Sensation. Spieler quittierten die grafischen Bemühungen der Hersteller mit deutlich mehr Aufmerksamkeit. Heute jedoch, wo DVDs von Fliessbändern rollen, ist es kaum noch eine Kunst, aufwändige Grafiken an den Käufer zu bringen. Der mehr nach Inhalten sucht als früher und nahezu fotorealistische Grafiken als Selbstverständlichkeit nimmt. |
|


Game-Facts
Game-Abo Was ist das?
|





|
|
|
Seite 4 von 4
|
|
|
 |
|
 |