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Sins of a Solar Empire: Review

  Personal Computer 

Gelegentlich ist die Geschichte eines Spieles doch sehr vergleichbar mit der eines Buches. Wenn ein Autor in seinem Heimatland eher unerwartet grossen Erfolg hat, dauert es nur eine kleine Weile, bis die übersetzten Versionen auch in anderen Ländern zu haben sind. Im Fall des Echtzeit-Strategiespiels Sins of a Solar Empire kann man dies ähnlich sehen, denn bereits Anfang des Jahres konnte es in Nordamerika für Aufsehen sorgen. Von der Presse gelobt, von vielen Fans gern gespielt. Sollte da tatsächlich ein neuer Stern des Genres aufblühen?

Die 4X-Fans wurden rasch auf den Titel aufmerksam. Wer sich auch nur ansatzweise zuvor mit Master of Orion, HomeWorld, Galactic Civilization oder Imperium Galactica beschäftigt hat, musste sich geradezu gezwungenermassen mit dem Titel von Ironclad Games beschäftigen. Der kanadische Entwickler hatte das Spiel im Juli 2005 noch nahezu unbemerkt angekündigt. Erst 15 Monate später rückten der in Vancouver ansässige Hersteller ins Rampenlicht der Welt, da die grosse Webseite IGN auf sein Projekt hinwies. Von da an gab es kaum ein Halten mehr, zumindest was den Überseemarkt anging. Ein Publisher war schnell gefunden, doch es dauerte lange, bis auch Verträge für die Rechte in Europa abgeschlossen wurden. Erst nachdem, augenscheinlich zu spät, erkannt wurde, welcher Verkaufserfolg hinter dem Projekt steht, fand sich ein Vertrieb auch für den deutschsprachigen Raum. Kalypso Media kündigte im April an, das Spiel unter die Leute zu bringen.

Das nennt man dann wohl eine verzögerte Erfolgsgeschichte, denn das Spiel enthält genau das, worauf viele Weltraumstrategen schon lange gewartet haben. Als Regierungschef obliegt es euch, das Weltall zu erobern. Ihr erforscht, erobert, zerstört und breitet euch kontinuierlich in den Weiten des Alls aus. Nebenbei gilt es auch noch, Basisbau zu betreiben, Rohstoffe sicherzustellen und Entscheidungen für den Haushalt der Planeten zu treffen, sowie diplomatische Beziehungen aufzubauen. Doch wo andere Weltraum-Strategiespiele euch alle Zeit der Welt für eure Entscheidungen lassen, seid ihr in Sins of a Solar Empire ständig gefordert. Wer Stress in diesem Genre nicht gewöhnt ist, muss sich umstellen. Hier geht es an vielen Punkten ordentlich zur Sache, zumal euer Imperium sich über mehrere Galaxien erstrecken kann, die per Wurmlöcher miteinander verbunden sind.

Für die Forschung stehen euch zwei unterschiedliche Technologiebäume zur Verfügung. Diese lassen euch ausreichend Freiraum für den eigenen Ausbau eures Imperiums. So kümmert ihr euch um die militärische Forschung, um euer Kriegsgerät samt Verteidigungsanlagen zu optimieren, und bietet den Anwohnern eurer Planeten mit dem zivilen Technologiebaum neue Möglichkeiten bei der Kolonisierung neuer Himmelskörper.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 08 Jul 2008 @ 18:31
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