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King's Bounty - The Legend: Review
Euren Helden steuert ihr in einer frei zoombaren isometrischen Perspektive. Bei Kämpfen wird dann in eine Art Arena gewechselt, in der sich die verfeindeten Armeen gegenüber stehen. Je nach Örtlichkeit, unterscheiden sie sich optisch voneinander. Eure Bewegungsmöglichkeiten seht ihr anhand eines Gitternetzes aus fünfeckigen Feldern. Manchmal liegen Blockaden in Form von Baumstümpfen und dergleichen herum, wodurch sich die Möglichkeiten zur Fortbewegung ändern. Truhen mit wertvollem Inhalt können auch erscheinen und wollen von euch aufgehoben werden, bevor es der Feind schafft. Jede Einheit hat Aktionspunkte, mit denen sie sich auf dem Feld bewegen und angreifen können. Die Reihenfolge, in der Einheiten ziehen können, wird anhand ihres Wertes in Initiative festgelegt.
Steht eine feindliche Gruppe in Angriffsnähe, so wird in Echtzeit zugeschlagen und der ausgeteilte Schaden wird angezeigt. Leider müsst ihr die Lebensenergie einer ganzen Gruppe selbst ausrechnen. Angenommen also, ihr verfügt über eine Gruppe von 100 Bauern, von denen jede Einheit fünf Lebenspunkte besitzt. In der jederzeit abrufbaren Statistik steht zwar die Grösse der Gruppe und die Werte einzelner Einheiten, jedoch nicht auf die gesamte Anzahl hochgerechnet. Nach einigen Kämpfen seid ihr aber geübt darin, einschätzen zu können, wie hoch der Verlust bei einem Angriff ausfallen wird.
Dank ausrüstbarer Gegenstände für euren Helden unterstützt ihr die Werte eurer Einheiten. Oder ihr greift ihnen mit den Zaubern unter die Arme. Dank des während Kämpfen steigendem Zornwertes wird die Wahrscheinlichkeit von maximalen Schadenswerten sowie kritischen Treffern erhöht. Und sobald ihr im Besitz der Schatulle des Zorns seid, ist es euch möglich, mächtige Zorngeister zu beschwören. Aber diese möchten zuerst einen Auftrag von euch erfüllt haben, damit sie euch als ihren Meister akzeptieren.
Im Übrigen zieht ihr nur mit einem Helden umher. Ihr könnt weder eine Basis bauen noch weitere Helden rekrutieren. Hier geht King's Bounty ganz klar andere Wege als der grosse Verwandte, Heroes of Might and Magic.
Bildhafte FantasieGrafisch erinnert das Spiel sehr an den fünften Teil der Heroes-Reihe und wirkt recht verspielt. Die zeichnerische Umgebung ist sehr detailreich und wirkt lebendig. So grasen Kühe auf Wiesen, Windmühlen drehen sich gemächlich im Wind und Schmetterlinge tanzen um Laternen. Alles wirkt stimmungsvoll passend zu einer bunten Fantasywelt. Nur die Grösse der Texte ist etwas zu klein geraten, so dass man schon mal näher an den Bildschirm herankommen muss. |
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