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Mirror's Edge: Review

  Personal Computer 

Mit eingeschalteter PhysX-Option dreht Mirror's Edge allerdings richtig auf. Überall wurden zusätzliche kleine Details hinzugefügt, welche die ohnehin dichte Atmosphäre noch weiter verbessern. So sind wehende Fahnen und andere kleinere Feinheiten hinzugefügt worden, um ein wenig der Kahlheit der Konsolen-Levels entgegenzuwirken. Beeindruckend sind dabei die physikalischen Spielereien, die zwar das Gameplay nicht beeinflussen, allerdings die Münder offenstehen lassen. Zerberstende Scheiben, zuckende Fahnen und weitere kleinere Details lassen den Spieler entzückt zurück. Jetzt fehlt nur noch eine Aufnahmefunktion und schon könnte man beeindruckende Filme drehen, die an Dramatik nichts vermissen lassen würden. Die starke Physiktechnik hat allerdings ihren Preis: Wer keine PhysX-Karte oder eine PhysX-fähige Grafikkarte von NVIDIA im Rechner hat, wird auch bei modernen Rechnern bei einigen Szenen Ruckler erfahren. Ferner fiel uns beim Testen die starke Schlierenbildung bei ausgeschaltetem V-Sync unangenehm auf.

Bekannte Stärken, bekannte Schwächen

DICE hat sein Meisterwerk so originalgetreu portiert, dass auch die von uns bereits angesprochenen Schwächen konvertiert wurden. Gerade die etwas biederen Zwischensequenzen im Anime-meets-Flash-Look im Zusammenhang mit der etwas schwachbrüstigen Story enttäuschen mit zunehmender Spieldauer. Letztere ist mit knapp acht Stunden auch noch recht kurz. Doch wie damals bei Max Payne gilt auch hier: Lieber kurz und knackig als lang und langweilig. Für Einsteiger ist Mirror's Edge auch auf dem PC nichts. Das Jump and Run wird schnell sehr schwer und sorgt damit für einige Frustmomente.

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Patrik Nordsiek am 22 Jan 2009 @ 17:49
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