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Mehr vom Selben - aber auch Neues
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Sichtlich gealtert
Aufgemöbelter Multiplayer-Spass
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Warhammer - Mark of Chaos - Battle March : Review
Angesichts der Beliebtheit der grobschlächtigen Grünhäute war es eigentlich verwunderlich, dass die Orks nicht schon im Hauptprogramm von
Warhammer - Mark of Chaos
als spielbare Fraktion enthalten waren. Umso kräftiger schallt nun mit dem Addon
Battle March
ein tosendes "Waaaagh!" durch die Lande.
Um es vorweg zu nehmen: Battle March bietet vor allem denjenigen Strategiefans Nachschub, die sich eher zu den dunklen und bösen Fraktionen des Warhammer-Universums hingezogen fühlen. Neben den rustikalen Orks und Goblins greifen nämlich neu auch die mysteriösen Dunkelelfen ins Kriegsgeschehen ein.
Mehr vom Selben - aber auch Neues
An der grundlegenden Spielmechanik ändern die neuen Rassen zunächst wenig. In der neuen Kampagne steuert der Spieler abwechselnd die Armeen der Orks und Dunkelelfen durch die gewohnte Übersichtskarte von Schlacht zu Schlacht. Die Helden übernehmen als schlagkräftige Kämpfer und Hauptdarsteller der erneut gelungenen Story eine führende Rolle im Geschehen. Der Rollenspiel-Part wirkt allerdings auch in Battle March eher aufgesetzt. Da erzeugt beispielsweise die Spellforce-Reihe mehr Zugehörigkeitsgefühl zu den Hauptcharakteren, und das ohne attraktive Lizenz à la Warhammer.
Bezüglich Missionsdesign bringt Battle March einige Verbesserungen mit sich - das simple "Töte alle Feinde" als Missionsziel ist im Vergleich zum Hauptprogramm seltener geworden. Da die Speicherfunktion innerhalb der Einsätze nach wie vor fehlt, führen die kreativeren Missionsziele eher unfreiwillig zu einem leicht erhöhten Schwierigkeitsgrad - Stichwort Ausprobieren. Insgesamt orientiert sich Battle March jedoch am Schwierigkeitsgrad des Mutterschiffs: Fortgeschrittene Strategen sind nur im schwierigen Modus ernsthaft gefordert. Dies sicherlich auch deshalb, weil sich bei der schwachen KI nichts getan hat. Die Wegfindung der eigenen Vasallen ist nach wie vor zu ungenau, die gegnerischen Verbände agieren noch immer ohne erkennbares taktisches Kalkül. Bei den tumben Orks hat die ärgerliche KI-Schwäche immerhin einen ironischen Realitätsgrad.
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Kilian Ebert
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Kilian Ebert
am 04 Jul 2008 @ 10:33
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