Risen
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| Hersteller: |
Piranha Bytes |
| Publisher: |
Deep Silver |
| Genre: |
Adventure und Rollenspiel: Rollenspiel |
| USK: |
Freigegeben ab 12 Jahren |
| PEGI: |
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| Spieler: |
nur Singleplayer |
| Testversion: | 1.00 (Patch-Download) |
| System Min.: |
Einkern-CPU mit 2 GHz, 1024 MB RAM, DirectX 9-Grafikkarte mit 256 MB |
| System Empf.: |
Core 2 Duo oder Athlon 64 X2 mit 3 GHz, 2 GB RAM, Shader 4.0-Grafikkarte mit 512 MB |
| GBase Empf.: |
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| Weitere Infos: |
Game-Facts zu Risen |
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Fazit von Daniel Boll
Risen ist für mich das, was Gothic 3 hätte werden sollen. Ein Rollenspiel mit einer übersichtlichen, detailverliebten Spielwelt, originellen Quests, durchdachtem Kampfsystem, motivierender Charakterentwicklung und vielen Crafting-Möglichkeiten, das mich die ersten 20 von insgesamt rund 30 Stunden so sehr vor den Bildschirm gefesselt hat, dass ich mich regelrecht zwingen musste, eine Pause einzulegen. Vor allem die Hafenstadt reicht mit all ihren abwechslungsreichen Charakteren und den vielfältigen Aufgaben fast an die Originalität von Gothic 2 heran.
Aber eben nur fast, denn es fehlt ein würdiges Feindbild, es fehlen Charaktere wie Diego, Lester und Gorn, die einem im Spielverlauf ans Herz wachsen. Zwar gibt es auch in Risen charmante bis kauzige Personen, die man liebgewinnen kann, doch zeichnet sich bei niemandem eine wirkliche Freundschaft zum neuen Namenlosen ab. Auch hätte ich mir mehr Fraktionen gewünscht, vor allem heftigere Auseinandersetzungen und Anfeindungen zwischen den Parteien. Und was im letzten Drittel des Spiels geboten wird, ist einfach nur enttäuschend. Fast hat man das Gefühl, als hätten die Piranhas auf dem Endspurt keine Lust mehr gehabt. Eine düstere Ruine jagt die nächste. Keine Spur mehr von Todfeinden wie den Orks oder der unglaublich fesselnden Drachenjagd aus Gothic 2. Risen verkommt in den letzten zehn Spielstunden zu einem langweiligen Mix aus viel zu einfachen Kämpfen und einem Haufen Fallenrätseln, die in dosierter und sparsamer Form sicherlich eine Daseinsberechtigung gehabt hätten, in dieser Fülle aber nur noch anöden.
Ein künftiger Patch sollte unbedingt die Kämpferlaufbahn anspruchsvoller machen, zum Beispiel durch das Verteuern von Alchemie oder die Einführung eines Ausdauerwerts für Nahkämpfer. Von Magiern hört und liest man ausserdem Beschwerden, dass sie auf den Stabkampf zwingend angewiesen sind, weil sie sich mit Magieattacken nicht ordentlich verteidigen können. Wie man sieht, ist hier noch viel Besserungsbedarf. Mit den misslungenen Endkapiteln müssen wir derweil wohl auf Dauer leben lernen. Ein Umstand, der mich davon abhält, das Spiel ein zweites Mal zu beginnen. Zumindest vorerst.
Trotzdem kann ich Gothic-Fans den Kauf empfehlen. Im Vergleich zu Gothic 3 ist Risen nämlich um Längen gelungener, origineller und unproblematischer. An Gothic 1 oder Die Nacht des Raben kommt aber auch dieses Rollenspiel nicht heran. Anfänger dürften ausserdem erneut mit dem doch recht steinigen Weg vom Grünschnabel zum Überhelden leicht überfordert werden. Ich freue mich derweil auf ein Risen-Sequel, in dem die Piranhas dann hoffentlich von Anfang bis Ende alle ihre Stärken ausspielen werden.
Review Lesen - Seite 1
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| Pro: |
Contra: |
+ Durchdachtes Kampfsystem
+ Exzellente Musikuntermalung
+ Flüssige, unproblematische Engine
+ Gelungenes Crafting
+ Glaubwürdige, detailverliebte Spielwelt
+ Gute Sprachausgabe
+ Originelle Charaktere und Quests
+ Schnelle Speicher- und Ladezeiten |
- Blasse Fraktionen, schwache Story
- Diverse Bugs
- Langweilige Endkapitel
- Optisch abwechslungslose Charaktere
- Starke Balancing-Probleme |
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| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
8.0 |
| Abwechslung: |
Befriedigend |
| Atmosphäre: |
Gut |
| Bedienung: |
Gut |
| Langzeitmotivation: |
Gut |
| Herausforderung: |
Ausreichend |
| Spieldauer: |
Gut |
| Multiplayer: |
nicht verfügbar |
| Preis/Leistung: |
Gut |
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