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Diese Basiseroberungen spielen sich im Vergleich zu den übrigen Landeroberungen etwas frischer, allerdings auch ungleich schwerer. Immerhin hilft eine weitere Neuerung: Flugeinheiten sind jetzt Teil des Spiels und sorgen auch bei geübten Dawn of War-Spielern für einen neuen Gameplay-Touch. Im Multiplayer-Modus motiviert ein neues Medaillen-System, wenngleich sich der Mehrspieler-Spass an sich nicht verändert hat.
Technisch bleibt alles beim vier Jahre Alten. Die Grafik überzeugt mit gelungenen Animationen und detaillierten Einheiten, die detailarmen Levels und die Effekte lassen das Alter der Engine allerdings erkennen. Der Sound ist gewohnt stark, die Steuerung orientiert sich selbstverständlich an den gängigen Genrevorgaben. Von den starken Render-Sequenzen der Dawn of War-Reihe gibt es leider auch in Soulstorm nur sehr wenige - verständlich, bei der nicht existenten Story.
Solide präsentiert sich die KI. Zwar haben einzelne Einheiten hier und da einen kleinen Stupiditätsanfall, im Gesamten betrachtet agieren die Computer-Gegner aber enorm aggressiv und äusserst verbissen. Das sorgt im Umkehrschluss dazu, dass sich Dawn of War: Soulstorm recht anspruchsvoll spielt. Strategieneulinge werden schnell ihre liebe Not haben, gegen die Gegner anzukommen. Der niedrigste Schwierigkeitsgrad ist mit "Leicht" in jedem Fall unglücklich benannt.
Für die Fans von exzessiven Mehrspielerschlachten liefert Relic neues Futter in Form von 29 neuen Karten für das Spiel online oder im Netzwerk. Auf der enthaltenen Bonus-Disc bekommt ihr ausserdem durch ein Making Of-Video einen Eindruck von der Produktion des Titels. Das ist ganz schön viel Stoff für nicht einmal 30 Euro. Wer dennoch lieber in die komplette Dawn of War-Saga einsteigen will, darf sich aber überlegen, auf die seit 20. März erhältliche Complete Collection zurückzugreifen - die bietet für rund 45 Euro das Hauptspiel und alle Add-Ons, inklusive dem neuen Soulstorm. |
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