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Die Siedler: AeK - Reich des Ostens: Review Wenn nicht einmal ein ganzes Jahr nach dem Hauptspiel bereits das erste Add-on erscheint, wird man nicht nur als Spieler skeptisch, ob die Erweiterung auch wirklich viel mit sich bringt. Genau so ergeht es einem auch bei Reich des Ostens, dem Zusatzpaket für den sechsten Siedler-Teil, denn einen richtigen Kaufgrund gibt es hier nicht.
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Durch den Monsun
Vieles ärgerte hart gesottene Fans der Siedler-Reihe am sechsten Teil der Serie. Zwar wurde im Vergleich zum fünften Ableger endlich wieder ein Schritt in die richtige Richtung gemacht, doch zu einfach und zu simpel liess sich Aufstieg eines Königreichs spielen und zu schnell durchschaubar war das gesamte System. Ferner war der gebotene Schwierigkeitsgrad wohl an Casual Gamer gerichtet, denn egal, wie doof man sich anstellte, immer gelang eine florierende Siedlung. Das verhinderte Langzeitmotivation und auch eine höhere Wertung beim GBase-Test, wo das Spiel 8 Punkte bekam.
Mit dem ersten Add-On könnte BlueByte nun also einiges glattbügeln und den Wünschen der Spieler nachkommen, doch so recht will man das scheinbar nicht. Immerhin verkaufte sich der Titel auch trotz der klaren Mängel wie geschnitten Brot und so bietet man mit Reich des Ostens lediglich weiter durchschnittliche Missionskost. Die grösste Neuerung der Erweiterung ist eine neue Kultur, die lediglich anders aussieht, sich aber nicht anders spielt. Das indisch angehauchte Völkchen wird von der neuen Heldin und Prinzessin Saraya geführt, die aber keine neuen Fähigkeiten erhält.
Mit diesem Volk wird der Spieler in eine acht Missionen kurze Kampagne geschickt, die, wie bereits im Hauptspiel, nett präsentiert wird und eine schöne Geschichte bietet. Leider sind die acht Aufträge schnell und leichtfüssig durchgespielt. Nach maximal zwei Tagen ist hier bereits Schluss. Dazwischen und danach gibt es keine Videos oder Abschlusssequenzen, was sehr enttäuschend ist und an der Motivation nagt.
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