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 Daniel Boll
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Mass Effect
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| Hersteller: |
BioWare |
| Publisher: |
Electronic Arts |
| Genre: |
Adventure und Rollenspiel: Rollenspiel |
| USK: |
Freigegeben ab 16 Jahren |
| PEGI: |
|
| Spieler: |
nur Singleplayer |
| System Min.: |
Einkern-CPU mit 2.4 GHz, 1024 MB RAM, Direct X 9-Grafikkarte mit 256 MB |
| System Empf.: |
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| GBase Empf.: |
Zweikern-CPU mit 2 GHz, 2048 MB RAM, DirectX-9-Grafikkarte mit 256 MB |
| Weitere Infos: |
Game-Facts zu Mass Effect |
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Fazit von Daniel Boll
Es ist ja sehr lobenswert, dass die Hersteller vor allem bei Rollenspielen immer mehr in eine filmreife Erzählrichtung gehen. Anfangs war ich derart von den fast lebensechten Bewegungen der Charaktere fasziniert, dass ich die exzellent vertonten Dialoge überhörte. Letztere dürften dann auch der polarisierendste Aspekt des ganzen Spiels sein. Wer nämlich ausschweifende Gespräche nicht mag, ist mit Mass Effect falsch bedient. Zudem ist es anfangs nicht leicht, den Sprung in das liebevoll gestaltete Universum mit all den fantasievollen Alien-Rassen zu verdauen. Ein umfangreiches, geradezu vorbildliches Lexikon erklärt euch aber auf Wunsch sämtliche Lebensformen, Technologien und andere wissenswerte Dinge. Wer sich auf diese Vielfalt einlässt, bekommt eine epische Geschichte, die sich in ihrer Komplexität selbst vor Grössen wie Star Trek oder Star Wars nicht zu verstecken braucht. Hier darf ich selbst bestimmen, ob ich den freundlichen Arschkriecher oder den harten Aggro heraushängen lasse, und damit aktiv den Spielverlauf beeinflussen.
Die zu Beginn noch sehr gewöhnungsbedürftigen Shooter-Gefechte aus der dritten Person gewinnen mit steigenden Attributwerten und besseren Ausrüstungsteilen nach und nach deutlich an Fahrt. Dennoch hätten Team-KI, Steuerung und Übersicht in vielerlei Hinsicht noch etwas Feintuning benötigt. Dass ich oft selbst dann während der Gefechte nicht speichern darf, wenn noch keine Gefahr in Verzug ist, erhöht nur unnötig den Frustfaktor und zieht die Spieldauer in die Länge. Auch sind manche Kampfsequenzen zu übertrieben, als dass man sie im ersten Durchgang lebendig überstehen könnte. Die Ballereien sind also nur für Taktikfans interessant, was den Kundenkreis weiter einschränken dürfte.
Aller Kritik zum Trotz ist Mass Effect das erste ordentliche PC-Rollenspiel in diesem Jahr, das zudem einen hohen Wiederspielwert verspricht und technisch grösstenteils sehr beeindruckend umgesetzt wurde. Wer S.T.A.L.K.E.R. oder Vampire: Bloodlines mochte und auf die Science-Fiction-Thematik steht, darf also gerne zugreifen.
Anmerkung: Seit geraumer Zeit testet und wertet GBase auf Grundlage der normalen Verkaufsversion eines Spiels. Eventuell erschienene Patches fliessen nicht mehr in die Wertung mit ein. Es wird im Artikel höchstens auf Verbesserungen hingewiesen, die so ein Patch mit sich bringt.
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Review Lesen - Seite 1
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| Pro: |
Contra: |
+ Dynamischer Spielablauf
+ Epische Geschichte
+ Filmreife Dialogszenen
+ Guter Rollenspielaspekt
+ Flinke Lade- und Speicherzeiten
+ Taktische Gefechte |
- Durchwachsene Gegner- und Team-KI
- Gefechte teils frustrierend
- Handel und Inventar unübersichtlich
- Unschöne Schatteneffekte |
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| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
8.5 |
| Herausforderung: |
Hoch |
| Geeignet für |
Amateure |
| Spieldauer: |
15 - 20 Std. |
| Abwechslung: |
Hoch |
| Atmosphäre: |
Sehr gut |
| Langzeitmotivation: |
Hoch |
| Bedienung: |
Komfortabel |
| Preis/Leistung: |
Gut |
| Multiplayer: |
Keiner |
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