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Eishockeymanager 2009: Review

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Wer nicht ganz so viel Arbeit und Zeit investieren will, kann auf die Unterstützung der Mitarbeiter bauen. Diese erledigen ihren Job ordentlich, gröbere Schnitzer passieren allenfalls mal dem Ko-Trainer, hier solltet ihr stets selbst für Training und Aufstellung sowie Taktik verantwortlich zeichnen. Gerade das Training ist im Spiel von elementarer Bedeutung, um eure Sportler zu Bestleistungen bringen zu können. Wenn ihr im Verlauf eurer Karriere ein paar Levels aufgestiegen seid, stehen euch Punkte zur Verfügung, die ihr auf eure Eigenschaften wie Verhandlungsgeschick, Trainingsführung oder psychologischen Kenntnisse verteilen könnt.

Den Siegeshunger eures Teams schürt ihr optimalerweise, indem ihr auf eine gute Stimmung bei euren Mannen achtet. Erfahrene Manager wissen, was zu tun ist. Trainingslager oder mal ein gemeinsames Abendessen und eine kleine Feier, schon sind die Jungs wieder in der Spur. Auch während der Drittelpausen könnt ihr eine Brandrede halten und eure Mannen gestärkt wieder auf die Eisfläche schicken. Und wenn der Erfolg langfristig gesichert werden soll, investiert ihr Zeit und Geld in die Ausbildung sowie die Sichtung junger Talente.

Die Spieltiefe geht absolut in Ordnung und beschäftigt euch mehr als ausreichend während der Karrierejahre, wenngleich die Abwechslung nicht besonders gross ist. Es fehlt an Überraschungen im Alltag. Ernüchternd schwach ist aber die Darstellung der Spieltage ausgefallen. Ein biederer Textmodus, der eher einschläfernd denn spannend wirkt, sowie eine völlig veraltete Grafik-Engine mit wenigen, zudem hässlichen Szenen für die Darstellung der Spiele in 3D sorgen für grosse Ernüchterung. Das Geschehen auf dem Eis sieht nur selten nach echtem Eishockey aus. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn netmin games mehr Arbeit in den Textmodus investiert hätte, um eine interessante Alternative bieten zu können.

Zudem gibt es auch logische Fehler. In einer Powerplay-Situation stehen etwa trotzdem alle Spieler auf dem Eis. Im Übrigen erscheint der sonst so kontaktfreudige Sport in der Spieltagsdarstellung wie ein Match der örtlichen Omi-Kegelklubs zu sein, sprich satte Bodychecks oder Stockfouls gibt es nicht zu sehen. Immerhin wurden aber einige Ungereimtheiten mit den letzten beiden Patches ausgeräumt. Im Originalzustand gab es sehr viele Ärgernisse, unter anderem konnte sogar der Torschütze auch als Assistent des Tores vom Spiel erkannt werden und Powerplay-Situationen endeten so gut wie nie mit einem Erfolg.

Eishockeymanager 2009
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Markus Grunow am 07 Jan 2009 @ 16:18
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