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Simon the Sorcerer - Wer will schon Kontakt?: Review

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Die früheren Teile von Simon the Sorcerer gefielen vielen Adventure-Freunden oftmals schon alleine ob des witzigen Inhalts wegen. Die ersten beiden Teile des Kult-Adventures waren ein voller Erfolg, der dritte konnte daran jedoch nicht anknüpfen. Erst mit dem vierten Teil holte Silver Style die Serie wieder zurück in höhere Wertungsregionen. Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt? will nun an diesen Aufschwung anknüpfen und euch erneut ein paar Lacher sowie Schmunzler ins Gesicht zaubern.


Aliens in der Zauberwelt? Ja, nicht einmal vor der märchenhaften Zauberwelt machen die Ausserirdischen heutzutage noch halt. Sie entführen kurzerhand Alix, die Freundin von Simon, was diesem natürlich komplett gegen den Strich geht. Er macht sich an die Verfolgung, um die Alien-Brut in ihre Schranken zu weisen.

Kenner der Serie wissen, dass man sich in den Simon-Spielen schon immer über zahlreiche Anspielungen und Persiflagen freuen durfte. Der fünfte Teil macht da erfreulicherweise keine Ausnahme. Sicher, Humor ist Geschmackssache. Die einen können herzlich über Mario Barth lachen, ein anderes Publikum erfreut sich lieber an tiefsinnigen Erzählungen des leider schon verstorbenen Hanns Dieter Hüsch. Simon bietet erneut eher albern bis ironische Kost. Zumeist dezent, nur gelegentlich werden derbe bis albern anmutende Seitenhiebe auf Filme, Märchen, das Internet oder Personen ausgeteilt. Das Adventure knüpft daher an die erfolgreichen Tugenden der Vorgänger an, es gibt sogar einige Wiedersehen, zum Beispiel mit Rotkäppchen, die wieder einmal mit irren Emanzipationsgedanken auf sich aufmerksam macht.

Simon quittiert diese Begegnungen gewohnt locker und zynisch mit trockenem Humor. Wer auf solchen Humor steht, kann sich mehrere Lacher nicht verkneifen. Auffällig ist die klare Abkehr vom eher kindlich anmutenden Witz des vierten Teils, hin zu eher erwachsenen Einlagen. Es wird viel gesprochen im Spiel, einige Umgebungen sind schon sehr dialoglastig. Ihr lauft von einem skurrilen Gesprächspartner zum nächsten und versucht dabei, wertvolle Informationen aus ihnen herauszubekommen. Die Gespräche sind glücklicherweise nur selten lang, meist seid ihr nach wenigen Momenten bereits wieder mit etwas anderem beschäftigt.

Gefundene oder erhaltene Objekte verstaut Simon gewohnt ungewöhnlich in seinem Zauberhut. Da ist unendlich viel Staurum drin, so dass ihr im Spielverlauf stellenweise schon mal kräftig nach einzelnen Gegenständen suchen müsst, die ihr anwenden oder kombinieren wollt. Der Schwierigkeitsgrad steigt nicht zuletzt auch deshalb kräftig an, je weiter ihr vorankommt. Glücklicherweise könnt ihr euch Hotspots vom Spiel auf Wunsch anzeigen lassen, so dass sich der Frustrationsfaktor in Grenzen hält, wenn man Unterstützung wünscht und benötigt.

Simon the Sorcerer - Wer will schon Kontakt?
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Birgit Grunow

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Birgit Grunow am 06 Apr 2009 @ 09:23
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