Mount & Blade
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| Hersteller: |
TaleWorlds |
| Publisher: |
Koch Media |
| Genre: |
Adventure und Rollenspiel: Rollenspiel |
| USK: |
Freigegeben ab 12 Jahren |
| PEGI: |
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| Spieler: |
nur Singleplayer |
| System Min.: |
CPU mit 500 MHz, 64 MB RAM, Grafikkarte mit 32 MB |
| System Empf.: |
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| GBase Empf.: |
Einkern-CPU mit 2 GHz, 512 MB RAM, Grafikkarte mit 64 MB |
| Weitere Infos: |
Game-Facts zu Mount & Blade |
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Fazit von Daniel Boll
Zu Beginn dachte ich noch "Ach du Scheisse, was habe ich mir da bloss für einen Müll aufgehalst?", doch hat sich dieses Gefühl nach den ersten Spielstunden schlagartig gewandelt. Mount & Blade bietet eine Abwechslung und Vielfalt, wie ich sie mir in manch anderem Rollenspiel wünschen würde. Erstaunlich, dass das türkische Team sein Erstlingswerk trotz der hohen Komplexität so ausgereift veröffentlichen konnte. Schon die Verkaufsversion leistet sich nämlich kaum ärgerliche Fehler, mal von nervigen Suchaktionen, unvollständigen Dialogtexten und der störrischen Kameranachjustierung abgesehen.
Dass hier überhaupt keine Rahmenhandlung geboten wird, ist Teil des Spielkonzepts. Denn in Calradia darf ich wirklich frei entscheiden, was ich wann, wo und wie machen möchte. Ob ich mich als Händler, Kopfgeldjäger oder Feldherr betätige. Ob ich mithelfe, Frieden zwischen zwei verfeindeten Königreichen zu stiften, oder im Gegenteil einen Krieg anzettle. Ob ich Dörfer bei der Verteidigung und Lebensmittelbeschaffung helfe, oder sie plündere und dem Erdboden gleichmache. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt, und ich habe nie das Gefühl bekommen, dass irgendeine Funktion halbherzig umgesetzt wurde.
Mount & Blade ist einer der Titel, die zeigen, dass Spielspass und Motivation keineswegs von modernen Grafikeffekten abhängen müssen. Zwar hätte die Atmosphäre durchaus von vertonten Texten profitieren können, doch habe ich eine Sprachausgabe nicht so schmerzlich vermisst, als dass ich ihr jetzt hinterher trauern würde.
Wer also gewillt ist, sich mehrere Stunden in das Spiel einzuarbeiten, bekommt für unter 30 Euro unzählige Stunden Abenteuer, Wirtschaft und Rollenspiel geboten. Damit nicht genug, enthält die Verkaufsbox sogar noch ein grosses Poster sowie eine 70-seitige Anleitung. TaleWorlds zeigt, dass komplexe Rollenspiele nicht bis ins letzte Byte fehlerbehaftet erscheinen müssen. Respekt!
Fazit von Stefan Spill
Wenn ich mich in genau diesem Moment für ein einziges Computerspiel für die viel beschworene einsame Insel entscheiden müsste, dann wäre das Mount & Blade. Und sei es nur, um den ganzen lieben langen Tag Wurfäxte in den Rücken fliehender Feinde zu werfen. Ach ja, stimmt, man muss dabei wirklich zielen, und das macht es ja so spannend. Denn wenn ihr es einmal geschafft habt, in vollem Galopp dem Gegner die Axt zwischen die Schultern zu treiben, dann wisst ihr, wovon ich spreche. Als Hobbyprojekt hat es begonnen, mit kostenpflichtigen Betakeys seinen Lauf genommen, und jetzt in hübscher Verpackung seinen Weg zu eurem PC gefunden. Ich sage den Entwicklern danke für dieses grossartige Spiel, das so erfrischend anders ist.
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Review Lesen - Seite 1
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| Pro: |
Contra: |
+ Abwechslung
+ Dynamische Spielwelt
+ Genrevielfalt
+ Günstiger Preis
+ Kampfsystem
+ Sehr hohe Spieldauer
+ Spielerische Freiheit |
- Keine Rahmenhandlung
- Lange Einarbeitungszeit
- Nervige Kamerajustierung
- Teils fehlerhafte Texte
- Zeitraubende Fürstensuche |
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| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
8.0 |
| Herausforderung: |
Hoch |
| Geeignet für |
Profis |
| Spieldauer: |
Mehr als 50 Std. |
| Abwechslung: |
Hoch |
| Atmosphäre: |
Gut |
| Langzeitmotivation: |
Sehr hoch |
| Bedienung: |
Komfortabel |
| Preis/Leistung: |
Hoch |
| Multiplayer: |
Keiner |
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