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Supreme Ruler 2020: Global Crisis: Review
Immerhin gibt es trotzdem Verbesserungen zu vermelden. Informativere Anzeigen für die Bevölkerungsdichte und Bedeutung der Städte vereinfachen eure Entscheidungen sowohl in militärischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Eure Hauptstädte werden nun mit einem Sternsymbol versehen, so dass ihr aus grösserer Entfernung direkt zu den wichtigsten Machtzentren springen könnt. Zudem zeigen euch die verschiedenen Sternsymbole direkt an, wie euch die Länder der betroffenen Städte gesonnen sind in diplomatischer Hinsicht.
Satte 20 neue Einzelspielerszenarien hat euch Supreme Ruler 2020: Global Crisis zu bieten. Das kommt einer Verdoppelung im Vergleich zum Hauptspiel nahe. Dabei geht es teils sehr dramatisch zu. Mal seid ihr für die Defensive eines Landes zuständig und müsst euer Gebiet vor den Invasoren bewahren, dann wiederum seid ihr selbst als Aggressor unterwegs und versucht, die Hauptstadt des Feindes einzunehmen.
Gelegentlich gibt es auch geskriptete Ereignisse zu verzeichnen, was erheblich mehr Dynamik und Abwechslung in den sonst so offenen Spielalltag zu bringen vermag. Denn nach wie vor gibt es auch den Sandkastenmodus, in welchem ihr euch allmählich auf dem Erdball ausbreiten könnt, sofern ihr dazu in der Lage seid. Wer mag, absolviert zehn spezielle Missionen im Mehrspielermodus zusammen mit einem Freund.
Weiterhin werden euch in Global Crisis einige neue Technologien geboten, die ihr entwickeln und optimieren könnt im Verlauf der Zeit. Bis zum Jahr 2070 gibt es viel zu entdecken und auszubauen. Sei es im Sektor Energiegewinnung oder auch auf der militärischen Seite, hier wurde viel Tiefgang in das Spiel gebracht. Teils sind auch sehr merkwürdige Konstruktionen dabei, aber gut, wer weiss schon, was zukünftig auf uns noch zukommt. Vor 40 Jahren hätte man sich ja auch nicht vorstellen können, dass Fernseher mal derart flach sein können.
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