Fazit von Jan Gieseler
Braid ist meiner Meinung nach schlichtweg eine Offenbarung. Es hat kaum ein Spiel gegeben, das mich so fasziniert, bei dem mich die Spielmechanik so begeistert hat und das mir noch lange nach dem Durchspielen so intensiv durch den Kopf gegangen ist. Letzteres geschieht zugegebenermassen recht schnell. Inklusive des Einsammelns aller Puzzleteile benötigt man dafür nur knapp sechs Stunden, in denen jedoch praktisch kein Ablauf, keine Situation wiederholt wird und ich ein ums andere Mal in Verzückung gerate. Und danach hat Braid bei mir wie kein anderes Spiel zuvor den Wunsch erweckt, mit anderen darüber zu reden; zu sehr hat es mich nachhaltig begeistert, als dass ich es einfach abhaken könnte. Darum auch dieser verspätete Artikel. Für mich persönlich ist Braid eines der eindrucksvollsten Spiele der letzten Jahre.
Braid ist für PC und Mac nur als rund 13 Euro teurer, multilingualer Download erhältlich, etwa bei GamersGate, Greenhouse, Impulse und Steam. Die PC-Fassung unterstützt neben dem Xbox 360-Gamepad auch die Tastatur und bietet darüber hinaus als spielerische Ergänzung Speedruns, bei denen das Spiel innerhalb von bestimmten Zeitlimits zu absolvieren ist, sowie einen etwas versteckten Level-Editor. Eine rund 120 MB grosse Demoversion steht zum Download zur Verfügung.
Review Lesen - Seite 1
|
| Gesamtwertung: |
GBase Score:
9.5 |
| Abwechslung: |
Sehr Gut |
| Atmosphäre: |
Sehr Gut |
| Bedienung: |
Gut |
| Langzeitmotivation: |
Befriedigend |
| Herausforderung: |
Gut |
| Spieldauer: |
Gut |
| Multiplayer: |
nicht verfügbar |
| Preis/Leistung: |
Gut |
|