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Braid: Review

  Personal Computer 

Neben den innovativen spielerischen Ideen kann Braid vor allem mit seinem Design überzeugen. Dieses bietet zwar einer Ein-Mann-Produktion entsprechend nicht gerade gigantische Effekte, ist aber in seinem eigenen Stil geradezu perfekt. Angefangen beim direkten Spieleinstieg unmittelbar nach dem Start, über die wunderschöne, handgezeichnete Grafik bis zum aussergewöhnlichen Soundtrack - hier wirkt alles wie aus einem einzigen, grandiosen Guss.

Als letztes Element der Dreieinigkeit steht der Handlungsinhalt des Spiels. Wobei dieser Punkt es dem Spieler nicht unbedingt leicht macht. Augenscheinlich wird die Handlung nur über kurze Texte vor den eigentlichen Levels erzählt. Bei genauerem Nachdenken zeigt sich jedoch, dass nicht nur diese Textfragmente zum Gesamtbild der Handlung beitragen. Und dass die Story nicht nur aus der klischeehaften Suche nach der Prinzessin besteht, sondern weit darüber hinausgeht, auch wenn hier letztlich ein in Videospielen ungewohnt grosser Interpretationsspielraum bleibt.

Dies ist auch der Punkt, den man Braid am ehesten ankreiden könnte: Das Spiel macht es dem Spieler zu leicht. Zu leicht, nur so durch die Levels zu rasen, ohne die Puzzleteile einzusammeln. Zu leicht, die Handlung dabei einfach links liegen zu lassen. Auf diese Weise verliert der Titel nahezu komplett seinen Reiz; übrig bleibt dann nur noch ein sehr kurzes und sehr leichtes Jump-and-Run.

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Jan Gieseler am 02 Jul 2009 @ 21:36
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