GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Magicka: Review

  Personal Computer 

Kleines Team, grosses Spiel. Die Vorschusslorbeeren für Magicka waren gross, als unsere Version in den digitalen Briefkasten flatterte. Bevor auch nur jemand "Hack 'n' Slay" flüstern konnte, hatte sich unsere Haudraufamazone Birgit den Downloadcode geschnappt und wart fortan kaum noch gesehen. Allerdings haben wir sie fluchen gehört. Laut, sehr laut. Und was hat die Frau für Schimpfwörter drauf. Ein Zeichen für ein schlechtes Spiel?

Einmal Goblin gebrutzelt, bitte!

Frechheit, was einem als Frau da schon wieder unterstellt wird. Demnächst schreibe ich mir meine Einleitungen selber! Doch der Kollege hat schon nicht ganz Unrecht, denn Magicka bringt eine dunkle, kaum gekannte bösartige Seite in mir hervor. Eine Person, die mit Wut auf die Tischplatte haut, der Tastatur die Schuld am eigenen Versagen zuspricht und die Maus am liebsten in die Ecke gepfeffert hätte. Dabei gibt es über das Spiel so viel Positives zu berichten!

Grundsätzlich kann man den Titel alleine durchspielen, und für die ersten Gehversuche empfiehlt sich das auch. Doch wesentlich grössere Spielfreude kommt im Kooperativmodus des Titels auf. In der Rolle eines Zauberers tretet ihr an, den bösen Unholden mit Waffengewalt Einhalt zu gebieten, hauptsächlich aber mit euren magischen Fähigkeiten. Magicka verzichtet dabei auf ein Inventar oder gar die Verteilung von Talentpunkten. Euer Skill muss ausreichen, um in der Welt Midgard zu überleben! Immer wieder stellen sich euch Monster und andere Gegner in den Weg, so dass ihr euch ständig an der Lust am Zerstückeln, Verbrennen, Vereisen, Zerbrutzeln, Zerschlagen, Verstrahlen oder sonstigen Nettigkeiten erfreuen könnt. Grundlage hierfür ist ein Elementarsystem, bei dessen Einsatz man sich unweigerlich fragt, warum noch niemand auf so eine klasse Idee gekommen ist.



Mit Hilfe von acht Elementen kreiert ihr Zaubersprüche. Dafür stehen euch die Elemente Arkan, Leben, Kälte, Erde, Luft, Feuer, Schild, Wasser und Blitz zur Verfügung, die ihr mit einem Tastendruck auswählen und anschliessend per Maustastendruck, Mausrad oder Leertaste je nach gewünschter Wirkung auslöst. Das Besondere: Ihr könnt bis zu fünf der Elemente miteinander kombinieren, wodurch sich viele verschiedene Zauberauswirkungen ergeben. Als Angriffszauber genutzt, schleudert ihr so Steine verstärkt durch Eis oder Feuer auf die Feinde, erschafft Schilde, lasst einen Strahlenzauber auf die Gegner los oder sprüht sie mit Wasserdampf voll, um anschliessend mit einem Kettenblitz fürchterlichem Ausmasses die Monstergruppe im wahrsten Sinne des Wortes blitzschnell zu erledigen.

Als Selbstzauber genutzt, heilt ihr euch rasch, schützt euch besser vor Elementarschaden oder erschafft einen sinnvollen Schild, welcher den Pfeilhagel der Bogenschützen aus dem Hinterhalt kurzzeitig abwehrt. Und zu guter Letzt könnt ihr auch noch gefundene Waffen mit euren magischen Kräften aufladen, um beispielsweise per Hammerschlag gewaltige Erdbeben auszulösen. Oder wie wäre es mit einer Kombination aus Kälte und Wasser, womit ihr eure Gegner einfriert, um sie anschliessend zu kleinen Eiswürfelchen zu verarbeiten. Das Auslösen der Zauber benötigt keine Aufladezeiten, und einen Manabalken sucht ihr ebenso vergeblich. Hier ist wahrhaftig Extremdauerzaubern angesagt.

Magicka
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Birgit Grunow

Magicka


Magicka


Magicka


Magicka


Birgit Grunow am 27 Feb 2011 @ 15:01
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen