Fazit von Stefan Spill
Zuerst war ich sehr skeptisch im Anbetracht der Tatsache, erst einmal ohne Gewehre und Kanonen zu Felde ziehen zu müssen. Dadurch fehlt es einfach an strategischen Komponenten, die Empire: Total War für mich so einzigartig machen. Die ersten Jahre der Kampagne fühlen sich mehr nach den frühen Schlachten eines Rome: Total War an, bieten aber doch eigene Reize, wenn man sich darauf einlässt. Dabei hat mir am besten die schwierige Gesamtsituation der Indianerstämme gefallen, die zum einen fast auswegslos erscheint und mit etwas Glück und Geschick doch zu einem Besseren gewendet werden kann. Atmosphärisch eine durchaus gelungene und sogar richtig informative Geschichts- und Unterhaltungsstunde.
Spielerisch betrachtet kreuzt der Kriegspfad jedoch nicht so wirklich meine Wege. Mir fehlen die strategischen Elemente der Verteidigungsanlagen. Jede Indianersiedlung kann im Sturm erobert werden, denn es gibt keine Mauern, nicht einmal Palisaden, die einen Sturmangriff riskant machen könnten. Auch die Forschung ist weitaus limitierter als die der europäischen Gegenstücke, und das Gesamtarsenal an Kriegsgerät, was wiederum die Vielfalt und Würze der Echtzeitkämpfe bestimmt, ist zu eingeschränkt, als dass hier viele Spielarten übrig bleiben. Insgesamt zwar durchaus ein rundes Produkt und für alle empfehlenswert, die sich mehr mit den Indianern und dem Amerika des 18. Jahrhunderts beschäftigen wollen. Allen anderen empfehle ich die Rückkehr nach Europa und zur Grossen Kampagne.
Review Lesen - Seite 1
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| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
7.5 |
| Abwechslung: |
Befriedigend |
| Atmosphäre: |
Gut |
| Bedienung: |
Befriedigend |
| Langzeitmotivation: |
Befriedigend |
| Herausforderung: |
Gut |
| Spieldauer: |
Gut |
| Multiplayer: |
Befriedigend |
| Preis/Leistung: |
Gut |
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