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Heavy Rain: First Look
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Hersteller:
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Quantic Dream
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Publisher:
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Sony
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Genre:
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Action: Adventure
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2006 überraschte Quantic Dream auf der E3-Messe mit einer optisch opulent inszenierten Tech-Demo zum Projekt Heavy Rain. Das ungefähr fünfminütige Video zeigte ein Casting, bei dem eine virtuelle Schauspielerin eine emotional geladene Szene nachspielte und dabei für eine Videospielfigur ungewöhnlich realistische Emotionen zeigte. Nun, zwei Jahre später, hat Quantic Dream auf der Games Convention erstmals Gameplay aus Heavy Rain, welches mittlerweile den ominösen Untertitel The Origami Killer trägt, präsentiert - wir sind beeindruckt!
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 Ettore Trento

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Gameplay statt Geschichte?
Gute Geschichten mit erzählerischer Tiefe, starken Motiven und einem konsequent umgesetzten Stil sind in der Videospielindustrie leider nach wie vor Mangelware. Interaktivität verträgt sich scheinbar nicht allzu gut mit festen und damit potentiell bedeutungsvollen Kameraeinstellungen und verlangt nach Handlungsfreiheit auf Kosten der Geschichte. Ausnahmen wie das kürzlich über den Xbox Live-Marktplatz erschienene Braid bestätigen diese Regel nur. Mit Heavy Rain allerdings macht sich Entwickler Quantic Dream daran, bestehende Videospielkonventionen über den Haufen zu werfen und dem Medium zu neuen storytechnischen Höheflügen zu verhelfen.
In einer der eindrücklichsten Präsentationen, die wir auf der diesjährigen Games Convention erlebten, führten uns die Entwickler des Spiels hinter verschlossenen Türen durch einen ganzen Level von Heavy Rain: The Origami Killer. Das talentierte Team hinter dem Titel war schon für Spiele wie The Nomad Soul (Dreamcast, PC) und Fahrenheit (Xbox, PlayStation 2, PC) zuständig, und so verwundert es nicht, dass auch das jüngste Werk der Schmiede als Third Person-Adventure daherkommt. In der Demo schlüpfte einer der Entwickler des Spiels in die Rolle von Madison, einer neugierigen jungen Frau, welche in die Ermittlungen zu einer Serie von Mordfällen verwickelt ist. Die Spuren führen Madison zum Haus eines verdächtigen Tierpräparators, wo sie sich neue Hinweise über den Verbleib der Opfer verschaffen will.
Eindrücklich war gleich von Beginn der Demo an, wie lebensecht die Hauptfigur wirkt. Der ganze Körper bis hin zu den Pupillenreflexen wird via Motion Capturing-Verfahren ins Spiel implementiert, weshalb sich auch noch so geringfügige Veränderungen des Gemütszustandes unserer Protagonistin deutlich an der Mimik ablesen lassen. Auch die Animationen sehen spitze aus: Etwas vorsichtig entschliesst sich Madison, die scheinbar leerstehende Wohnung des Ausstopfers durch ein halb geöffnetes Fenster zu betreten. Dabei gilt es, möglichst keine Spuren zu hinterlassen - schon die kleinsten Veränderungen seitens des Spielers könnten nachfolgende Szenen nachhaltig verändern.
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