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Army of Two: Review

  Playstation 3 

Nach dem explosiven Duo Kane und Lynch und dem ungleichen Paar Graves und Lang versucht mit Salem und Rios nun ein weiteres Team, die Shooter-Fans von sich zu überzeugen. Das ist ihren Konkurrenten, trotz actionreichem Koop-Gameplay, ja bekanntlich nicht wirklich gelungen. Jetzt ruhen alle Hoffnungen also auf Army of Two. Ob das Spiel die hohen Erwartungen erfüllen kann oder genau wie die anderen beiden Genrevertreter Kane & Lynch: Dead Men und Conflict: Denied Ops im Mittelmass versinkt, verraten wir euch in unserem Review.

Die Story von Army of Two handelt von den beiden Ex-Army-Rangern Salem und Rios, die sich der privaten Militärorganisation SSC angeschlossen haben, welche in Kriegsgebieten auf der ganzen Welt für Recht und Ordnung sorgt. Welchen der beiden Haudegen ihr steuern möchtet, dürft ihr zu Beginn der Kampagne selbst bestimmen. Diese setzt sich aus insgesamt sechs actiongeladenen Missionen zusammen, welche euch von Somalia bis nach Miami führen, wo ihr es mit jeder Menge Soldaten, Terroristen und wahnsinnigen Selbstmördern zu tun bekommen werdet. Ein Spaziergang ist das Ganze also definitiv nicht.

Army of Two


Aggro

Um nicht bereits nach wenigen Spielminuten den Löffel abzugeben, ist neben einem umfangreichen Waffenarsenal auch eine ausgeklügelte Taktik und gutes Teamwork gefragt. So könnt ihr eurem computergesteuerten Kameraden beispielsweise diverse Befehle erteilen, wie die Stellung zu halten, anzugreifen oder sich wieder mit euch zu formieren. Ausserdem könnt ihr ihn, ähnlich wie bei einem MMORPG, anweisen, die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich zu ziehen. Dadurch werdet ihr je nach dem, wieviel sogenannte Aggro euer Kollege auf sich zieht, unsichtbar und könnt eure Widersacher unbemerkt flankieren. Ausserdem gelangt euer Kollege mit der Zeit in einen Overkill-Zustand, wo er doppelt so viel Schaden anrichtet und unbegrenzt Munition besitzt. Selbstverständlich könnt auch ihr die Aufmerksamkeit der Gegner auf euch ziehen und stattdessen euren Kollegen unbemerkt angreifen lassen. Da die KI eures Partners teilweise einiges zu wünschen übrig lässt, ist das jedoch nur bedingt zu empfehlen.

Solltet ihr einmal zu viele Treffer abkriegen und verletzt zu Boden gehen, seid ihr allerdings zwangsläufig auf die Hilfe eures Kameraden angewiesen. Leider offenbart die KI ausgerechnet hier ihre grössten Schwächen. Denn anstatt euch zur Heilung aus der Gefahrenzone zu ziehen, schleppt euch euer Partner oft mitten hinein, was meist für beide den virtuellen Tod zur Folge hat. Nicht zuletzt deshalb empfiehlt es sich, die Kampagne gemeinsam mit einem menschlichen Spieler durchzuzocken. Das macht nicht nur deutlich mehr Spass, sondern schont auch die Nerven. Egal ob via Splitscreen oder online mit einem Kollegen. Alternativ könnt ihr euch per Xbox Live auch ganz einfach einen Mistreiter suchen.

Army of Two
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Tim Richter

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Tim Richter am 26 Mrz 2008 @ 20:19
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