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Unreal Tournament III: Review   
Die Unreal Tournament-Reihe wurde vor allem durch ihre flotte, kompromisslose und harte Action bekannt. Nebenbei bot sie immer eine herrlich spektakuläre Grafik und den spassigen und motivierenden Online-Modus. Nun erschien vor kurzer Zeit die PC-Version von Unreal Tournament 3 und jetzt veröffentlichte Epic Games auch die PlayStation 3-Fassung. Ob der Titel auch auf der heimischen Konsole mit Controller statt Maus und Tastatur punkten kann, erfahrt ihr in unserem Test. Let's rock!

Unreal Tournament III
Der dritte Teil sollte laut Entwickler das erste Mal auch für Solisten richtig interessant sein und eine Singleplayer-Kampagne inklusive spannender Story bieten. Im ersten Moment könnte man das sogar glauben. Der Einzelspieler-Modus wird von einer bombastischen Zwischensequenz eingeläutet, die in Echtzeit abläuft und furios geschnitten wurde. Erzählt wird die Geschichte von einem Kämpfer namens Reaper, der zusammen mit seinen Kollegen die Invasion der brutalen Necris stoppen muss. Allerdings folgt nach diesem sehr netten Auftakt nach den ersten Missionen Ernüchterung. Zwischensequenzen gibt es nur sehr wenige, stattdessen wird die Story anhand vorgelesener Textbildschirme erzählt. Ausserdem sind die Gefechte nichts anderes als Bot-Kämpfe und die Missionen lediglich die verschiedenen Spielmodi, die abwechselnd aneinander gereiht wurden. Die KI der Bots ist übrigens sehr gut und auf höheren Schwierigkeitsgraden richtig fordernd, jedoch kein ebenbürtiges Pendant zu realen Spielern. Somit kann man die Singleplayer-Kampagne getrost als Training ansehen, das nach maximal zehn Stunden beendet ist und spassigerweise sogar mit vier Leuten im Koop-Modus durchgespielt werden kann.

An Modi bietet Unreal Tournament 3 klassische Kost. Deathmatch, Capture the Flag und deren Varianten sind mit an Bord. Bombing Run, Assault, Invasion, Double Domination, Last Man Standing und Onslaught gibt es nicht mehr. Dreh- und Angelpunkt der Multiplayer-Ballerei ist der brandneue Warfare-Modus, der vom Prinzip überhaupt nicht neu ist, sondern sehr stark an das alte Onslaught erinnert. Das Ziel zweier Parteien ist jeweils, den Hauptreaktor der gegnerischen Fraktion zu zerstören. Dieser ist jedoch durch einen Schild geschützt, der sich erst abschaltet, wenn eine bestimmte Anzahl an Knotenpunkte erobert wurde, die auf den Karten miteinander verbunden sind. Solange diese Punkte in keinem Besitz sind, reicht es, einfach drüber zu laufen und zu warten, bis sich eine Art Generator aufgebaut hat. Beschleunigen kann man diesen Vorgang, indem man mit der Link-Gun draufhält.













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Daniel Hanin am 03 Mrz 2008 @ 10:12
 
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