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Silent Hill Origins: Review Nach vier erfolgreichen Überlebensreisen in die Gruselstadt Silent Hill folgte ein Prequel auf Sonys PlayStation Portable (PSP). Silent Hill Origins ist vor dem ersten Teil anzusiedeln, aber dennoch auf dem Stand der Zeit. Die Handheld-Version überzeugte in vielen Punkten. Die Kritiken waren gut, sodass Entwickler Climax den Titel auf die PlayStation 2 portiert hat. Ein gelungener Schachzug? Wir haben uns das Spiel vorgenommen und bewertet.
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Es war einmal in Silent Hill...
Wie immer führt euch die Reise nach Silent Hill. Diesmal schlüpft ihr in die Rolle von Trucker Travis Grady. Rauchwolken führen euch zu einem brennenden Haus, Schreie sind vernehmbar. In reiner Gentlemen-Manier stürzt sich euer Charakter ins Geschehen und rettet ein Mädchen vor dem sicheren Feuertod. Kurz nachdem der Hausausgang erreicht wurde, fällt Travis in Ohnmacht und erwacht kurze Zeit später im Stadtinneren auf einer alten Parkbank. Es ist ein Mysterium: Wie seid ihr dorthingekommen und wer ist dafür verantwortlich?
Kenner von Silent Hill können sich denken, was als Nächstes kommt. Ohne erkennbaren Grund schlagt ihr euch durch die nebelige, verlassene Stadt und sucht nach dem Mädchen. Jedes Haus und jeder Raum wird durchforstet, bis...
Richtiges Timing ist gefragt
... ihr von ersten Feinden attackiert werdet. Robuste Monster stellen sich euch in den Weg und verfolgen dabei nur ein Ziel: euren Tod! Doch ganz so leicht will es Protagonist Travis den Monstern nicht machen. Nahezu jeder Gegenstand aus der Umwelt lässt sich verwenden, um den Gegnern den Garaus zu machen. Sei es eine alte Brechstange, ein Radio, ein Funkwecker, eine Schreibmaschine, Lampe oder ein Fernseher. Die Möglichkeiten sind vielfältig, um die widerstandsfähigen Ungetüme zu töten. Grosskalibrige Waffen sind auch vorhanden, allerdings spärlich gesät. Munition ist purer Luxus, es herrscht Knappheit! Ihr werdet förmlich dazu genötigt, die interaktive Umgebung zu nutzen.
Im Kampf wird dann übrigens mit den X- und R2-Tasten gesteuert. Das ist zwar nicht ganz einfach, lässt sich aber mit ein bisschen Übung bewältigen und verschmerzen. Andere kürzlich getestete Titel haben in diesem Punkt ebenfalls geschwächelt. Und die KI stellt auch kein grosses Hindernis dar. Zugegeben: Eure Feinde können sehr viele Schläge, Hiebe und Schüsse einstecken, werden euch aber nie ernsthaft in Gefahr bringen. Trotz ihrer Widerstandsfähigkeit ist keinerlei Geschick gefragt. Das richtige Timing ist alles. Nachdem ihr die Gegner zu Fall gebracht habt, sorgt ein beherzter Tritt oder Schlag dafür, dass dies auch so bleibt. Sollte euch in einem Moment der Unachtsamkeit ein Monster gefährlich nahekommen oder an den Hals springen, aktiviert sich der Quicktime-Modus. In diesem gilt es, möglichst schnell die richtigen Tasten zu drücken. Das bringt etwas Abwechslung in das triste Silent Hill.
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