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Silent Hill Origins: Review
Wo war noch mal der Code?Ab und zu müssen kleine Rätsel gelöst werden. Geübte Überlebenskämpfer werden diese spielend leicht lösen, genrefremde Spieler etwas mehr gefordert. So muss beispielsweise zu Beginn ein Code gefunden werden, um weiter voranzuschreiten. Aufmerksame Spieler finden die Nummer nach wenigen Minuten, andere können auch einen Blick in die Komplettlösung werfen. Die Rätsel erfordern zwar keinen akademischen Grad oder eine Ausbildung zum Detektiv, erfüllen aber ihren Zweck: Abwechslung!
Abstieg in die ParallelweltAls besonderes Spannungselement wurde der Einstieg in die Parallelwelt eingebaut. Durch das Berühren eines speziellen Spiegels zieht es euch in eine zweite Realität. Plötzlich ist es dunkel, die Wände sind blutbeschmiert, und dann ist da noch dieses laute Pochen. Dies kann zwei Ursachen haben: Zum einen baut es die Spannung auf und ist für gruselige Abende unverzichtbar, zum anderen steht es in unmittelbarem Zusammenhang mit eurer Lebensenergie. Leider ist das unangenehme Geräusch der einzige Hinweis vor einem bevorstehenden Tod. Auf weitere Anzeigen wurde verzichtet.
Technisch nichts NeuesIn Punkto Optik muss zwischen den Videos und der Spielgrafik differenziert werden. Die Zwischensequenzen sind sehr gut bis hervorragend, die normale Optik ist das leider nicht. Wie schon bei Alone in the Dark offenbart die PlayStation 2 ihre grosse Schwäche: Sie hinkt anderen Konsolen inzwischen hinterher, und so zeigt sich dem Spieler ein gruseliger Anblick. Das Feuer wirkt unrealistisch, die Texturen sind verschwommen, verpixelt, gar matschig, und die Gesichtszüge der Charaktere nicht authentisch. Einzig und allein das fehlende Kantenflimmern ist positiv.
Gänsehaut-Feeling kommt aber dennoch auf. Dies ist dem bekannten Musiker Akira Yamaoka, welcher auch schon im dritten Teil Hand angelegt hat, zu verdanken. Er sorgte abermals für die akustische Untermalung von Silent Hill. Es entsteht beim Durchforsten der Umwelt eine düstere, beklemmende Atmosphäre. Sei es durch lautes Klopfen oder schrille Schreie aus dem Nebenzimmer. Besonders die Streichinstrumente kommen besonders gut zur Geltung.
Extras gibt es leider nicht. Weder Making-ofs und zusätzliches Bildmaterial noch Bonus-Soundtracks sind in der PlayStation 2-Fassung zu finden. Besitzer der PSP werden nicht zum Kauf animiert.
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