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Skate 2: Review
Solider MehrspielermodusDa auch der beste Einzelspielermodus irgendwann zu Ende ist, gibt es einen soliden Mehrspielermodus. Zu viert könnt ihr euch an eine Konsole setzen und losdaddeln. Als Modi stehen euch Trick-Herausforderungen oder Sturzwettbewerbe vor - richtig, ihr müsst euch in Sachen Stürze möglichst schmerzhaft überbieten. Im Internet könnt ihr die beiden genannten Modi natürlich auch spielen. Ergänzt werden diese durch die Koop-Modi, in denen bis zu sechs Spieler gleichzeitig auf Punktejagd gehen. Technisch funktioniert das Ganze auch ohne grosse Verzögerungen. Natürlich bleiben auch hier die langen Ladezeiten nicht aus, aber das lässt sich irgendwo noch verschmerzen.
Technik in OrdnungDie technische Seite ist durchschnittlich geworden. Zugegeben: Die Grafik ist in Ordnung, revolutioniert das Genre aber keineswegs. Positiv ist aber die Tatsache, dass ihr diverse, innovative Schauplätze ohne Ladezeiten ansteuern könnt und so keine Langeweile aufkommt. Nebenbei existiert die Möglichkeit, bestimmte Objekte zu verschieben, um die jeweilige Aufgabe besser erfüllen zu können. Leider schaffte es Electronic Arts bei aller grafischen Vielfalt nicht, gelegentliche Slowdowns in den Griff zu bekommen. So kommt es leider zu kleineren Rucklern beziehungsweise verlangsamter Darstellung.
Dafür ist die musikalische Seite umso besser gelungen. Natürlich kommt das Spiel mit einem glasklaren Sound daher, der auch in Dolby Digital zu haben ist. Man mag das als Selbstverständlichkeit erwarten, aber es gibt noch einige Spielehersteller, die auf Dolby Digital verzichten. Nicht so hier. Die Musik ist ein Mix für jedermann mit ganzen 50 Tracks, wobei zu sagen ist, dass überwiegend Rock- beziehungsweise Metal-Songs dabei sind. Zu den verarbeiteten Liedern gehören:
Black Sabbath - Symptom Of The Universe
Judas Priest- Freewheel Burning
Motorhead - Eat The Rich
Rage Against The Machine - Sleep Now In The Fire
The Clash Death - Or Glory
Youth Brigade - I Hate My Life
Schade dabei ist nur, dass die Musik etwas zu leise ist. Da könnte ruhig etwas mehr Power hinter stecken, um das Skaten interessanter zu machen. Älteren Semestern werden auch die Umgangformen sowie die deutsche Synchronisation bitter aufstossen. Wenn in jedem zweiten Satz "Alter", "krass" oder "ey" zu hören ist, dann spricht man damit eher vom Hip-Hop angehauchte Teenager als Erwachsene an. Auch der Editor hinterlässt insgesamt einen eher schwachen Eindruck. Von den langen Ladezeiten, die aber glücklicherweise geschickt kaschiert werden, sprechen wir gar nicht erst. |
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