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Soul Nomad and the World Eaters: Review

  Playstation 2 

Also habt ihr nicht nur die Aufgabe, einen passablen Anführer für eure Räume zu ernennen, sondern eure Mannschaften auch an die effektivsten Positionen zu stellen. Eure Armee rekrutiert ihr sowohl aus zu euch stossenden Charakteren, als auch aus gekauften Einheiten. Letztere könnt ihr entweder als Level-1-Ausgabe erwerben, oder für zusätzliche Kosten bis zu dem Level aufsteigen lassen, auf welchem sich der Hauptheld befindet. Das Angebot reicht dabei vom einfachen Soldaten, Magier oder Bogenschützen bis hin zu Wölfen und fleischfressenden Pflanzen. Ab und zu gesellen sich auch bestimmte Leute zu eurer Truppe, die stärker als die Grundeinheiten sind.

Nach einer Lernphase macht das Befüllen eurer Räume richtig Spass und ihr könnt ganze Stunden damit verbringen. Allerdings steht in Kämpfen stets nur euer Hauptheld und sein Raum zur Verfügung. Die von euch erstellten weiteren Räume müsst ihr immer herbeibeschwören, was in Story-Schlachten einiges an Geld kostet. Auch hier liegt es an euch, die Kosten durch Umorganisieren der Räume ertragbar zu halten.

Gekämpft wird letztendlich rundenbasiert. Ihr könnt anhand einer Reihe oben rechts am Bildschirm stets verfolgen, wann ihr und eure Einheiten dran seid. Seid ihr am Zug, habt ihr die Wahl, ob ihr euch auf dem Spielfeld bewegen wollt, lieber angreift oder verteidigt, Unterstützung herbeiruft oder besondere Fähigkeiten einsetzt. Attackiert ihr einen Gegner, so wechselt die Ansicht in eine typische Perspektive für Runden-Rollenspiele und die Figuren beginnen eigenständig ihre Aktionen. Hier tragen eure bereits angesprochenen Formationen zu Buche und bieten taktische Vor- und Nachteile. Das Spiel lässt euch jederzeit prüfen, aus welchen Einheiten ein gegnerischer Raum besteht, so dass ihr euch vorbereiten könnt.

Ein spassiges Feature sind zudem die Gig Edicts. Mit diesen kaufbaren Aktionen ist es euch möglich, eure Umwelt massgeblich zu ärgern. Entweder ihr beklaut einen Ladenbesitzer, oder verkloppt diesen, damit er euch bessere Gegenstände verkauft. Dorfbewohner können dank des richtigen Gig Edicts zwangsweise rekrutiert werden und sogar in den Schlachten sind sie für lustige Aktionen gut. Wo sonst habt ihr schon einmal gesehen, dass sich die Helden inmitten eines Krieges bei den Händen fassen und so loslaufen, um den Feind erst richtig zu verkloppen?

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Daniel Schneider am 06 Aug 2008 @ 01:28