Fazit von Martin Weber
Nach und nach lässt Katamari keine wichtige Spieleplattform mehr aus: Auf PS2, PSP und der Xbox 360 wird mittlerweile aufgerollt, was die Räume an herumliegenden Objekten hergeben. Nun kommt das komplett durchgeknallte Game auch für die PS3 angekullert und bringt das erste Mal eine Neuerung mit. Man mag es kaum glauben, in einem kühnen Handstreich haben die Designer die grafischen Möglichkeiten der neueren Konsolengeneration genutzt und dem Spiel einen Cel-Shading-Anstrich verpasst. Mehr war wohl nicht aus der Zauberkiste der wilden Spieledesigner herauszuholen. Damit sieht Katamari Forever zumindest besser aus als auf jeder anderen Plattform, das Spielprinzip gleicht dabei aber nach wie vor allen anderen Versionen aufs Haar.
Wer schon einmal einen der anderen Katamari-Teile gespielt hat, wird also keine Überraschungen erleben, auch wenn Tauben mit Kuckucksuhren an seiner Spielfigur vorbeiziehen, Himmel und Erde zu einer Kugel verarbeitet werden und sonderbare Monologe vom König des ganzen Kosmos zum Besten gegeben werden. Das "Ich glaub' ja gar nicht, was ich da sehe"-Gefühl wird sich nicht wieder einstellen. Wer aber noch nie mit den bizarren Spielfiguren Bekanntschaft geschlossen hat und auch nur einen Hauch von Spass am Absurden empfinden könnte, noch dazu eine vertrackte Steuerung in Kauf nimmt und gegen überbunte Farbgebungen trainierte Augen mitbringt, könnte ebenfalls bald zum Katamari-Fan mutieren. Das Gaga-Gameplay verfehlt auch auf der PS3 seine Wirkung nicht.
Review Lesen - Seite 1
|
| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
8.0 |
| Abwechslung: |
Gut |
| Atmosphäre: |
Gut |
| Bedienung: |
Befriedigend |
| Langzeitmotivation: |
Befriedigend |
| Herausforderung: |
Gut |
| Spieldauer: |
Befriedigend |
| Multiplayer: |
Gut |
| Preis/Leistung: |
Gut |
|