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Gekämpft wird bei Radiant Dawn, genau wie beim Vorgänger, rundenbasiert. Dabei kommt wie gewohnt das altbekannte Schere-Stein-Papier-Prinzip zum Einsatz, welches ihr euch unbedingt verinnerlichen solltet. Nicht zu vernachlässigen ist auch der Bewegungsradius sowie die verschiedenen Fähigkeiten und Attacken eurer Recken, die ihr geschickt einsetzen müsst, um schlussendlich den Sieg davonzutragen.
Selbstverständlich sammeln eure Charaktere im Laufe des Abenteuers auch stetig Erfahrungspunkte und steigen so Stufe um Stufe auf, wodurch sich ihre Attribute automatisch verbessern. Ein gezieltes Aufleveln ist bei Radiant Dawn also nicht möglich, was vor allem Anfängern sehr zu Gute kommt. Denn diese dürften sich mit den unzähligen Möglichkeiten bei der Gruppenzusammenstellung und der Herstellung von Waffen sowieso schon ziemlich überfordert fühlen. Allein die Verwaltung der Beziehungen zwischen den einzelnen Recken ist eine Wissenschaft für sich. Zumindest haben die Entwickler ein paar ausführliche Tutorial-Videos ins Spiel integriert, dank denen unerfahrenen Zockern der Einstieg ein bisschen erleichtert wird.
Wenig Neues
Radiant Dawn ist, wie bereits erwähnt, deutlich schwieriger als sein Gamecube-Vorgänger Path of Radiance. Ansonsten unterscheiden sich die beiden Spiele allerdings kaum voneinander. Und zwar nicht nur spielerisch, sondern auch grafisch, was doch etwas enttäuschend ist. Einzig die Animationen und Effekte wurden ein wenig aufpoliert. Wirklich spektakulär sehen diese aber dennoch nicht aus. Schade auch, dass das Spiel keinerlei Gebrauch von der bewegungssensitiven Steuerung der Wii macht und es wiederum keinen Multiplayer-Modus gibt, der die Langzeitmotivation wesentlich erhöht hätte. Aufgrund der sehr langen Spieldauer von knapp 40 Stunden lässt sich das allerdings durchaus verschmerzen.
Erfreulich ist hingegen, dass alle Texte praktisch fehlerfrei ins Deutsche übersetzt wurden. Ausserdem bewegt sich auch die deutsche Sprachausgabe in den Zwischensequenzen auf sehr hohem Niveau. Gleiches gilt für die Hintergrundmusiken und Effektgeräusche, welche zwar nicht überragend sind, aber trotzdem stets für die richtige Stimmung sorgen. |
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