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Opoona: Review

  Wii 

Im Gegensatz dazu sind die Aussenareale eher simpel konstruiert. Meist ist nur ein bestimmter Weg begehbar, der euch direkt in den Dungeon führt, der wiederum nur einen Weg zulässt. Alternative Abzweigungen werden durch Objekte oder andere Wächter versperrt. Leider könnt ihr an der frischen Luft und in den Dungeons die Kamera nicht verstellen, was in einigen Orten zu Sichtschwierigkeiten führt. Immer wieder steht die Kamera in der Wand oder anderweitig ungünstig.

Phantasy Star Online lässt grüssen

Der Grafikstil von Opoona ist sehr gewöhnungsbedürftig. Fast schon typisch für ein japanisches Spiel sind alle Charaktere gnadenlos überzeichnet und fast schon karikativ. Die Figuren sehen aus wie eine Mischung aus Phantasy Star Online und Final Fantasy VII, was einen gemischten Eindruck hinterlässt. Zum einen ist die farbenfrohe Umsetzung der Charaktere sowie der Umgebung eine willkommene Abwechslung zum Grau-in-Grau eines GTA IV, zum anderen ist vor allem die technische Umsetzung eher altmodisch. Die Texturen sind matschig und nicht sehr detailliert, die Modelle sehr grob und simpel gehalten. Dafür lässt die Musik von Opoona keine Diskussion zu. Die klassischen Kompositionen unterstreichen die Spielsituation immer passend und setzen sich im Kopf fest.

Letzteres ist auch bitter nötig, denn die Geschichte ist zwar recht spannend, aber alles andere als gut erzählt. Sprachausgabe gibt es keine, und die vielen, langen Dialoge sind nicht gerade qualitativ hochwertig, weswegen die zahlreichen Charaktere auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen können. Auch die Übersetzung hat an einigen Stellen etwas gelitten. Vor allem bei der Anrede konnte man sich nicht einigen: Mal werdet ihr gesiezt, mal gedutzt, was nicht immer komisch, sondern auch verwirrend sein kann.

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Patrik Nordsiek am 15 Okt 2008 @ 01:24
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