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Rockstar Games präsentiert Tischtennis: Review

  Wii 

Im Sommer 2006 hat das von Rockstar entwickelte Tischtennis auf der Xbox 360 für Aufregung gesorgt. Mit spielerisch einfachen Mitteln und einer optisch herausragenden Leistung wurde der Titel ein grosser Erfolg. Über ein Jahr später wird das Spiel für Nintendos Wii umgesetzt. Dank der Bewegungssensoren könnte das Spiel nun mit Realismus trumpfen.

Etwas Geschichte und die Regeln

Die Ursprünge des gepflegten Tennis-Spiels auf Tischen gehen zurück auf die Engländer. Irgendwann gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen sie auf die Idee, den Rasensport ins Haus zu verlegen und sich dabei alltäglicher Gegenstände zu bedienen. Als die Freizeitbeschäftigung beliebter wurde, hat man die Schläger nicht nur mit Gummibelägen verstärkt, sondern auch die Zelluloid-Bälle eingeführt. Auf diesen Grundlagen wurde 1926 der erste Tischtennisverband gegründet. Erst 1988 hat man Tischtennis offiziell als olympische Sportart anerkannt.

Genaue Tisch- und Ball-Masse sind bei einem Videospiel weniger von Bedeutung. Gespielt wird, bis einer elf Punkte hat, wobei man nur mit mindestens zwei Punkten Abstand gewinnen kann. Nach dem Aufschlag versucht das Gegenüber, den Ball wieder in die gegnerische Hälfte zu schlagen. Klappt dies nicht oder landet der Ball mehr als einmal auf dem Tisch, darf sich der Gegner einen Punkt gutschreiben lassen. Die Regeln sind also genau so einfach wie sie klingen. Etwas komplizierter wird es aber mit der Steuerung des Spiels.

Die Spielsteuerung

Neueinsteigern hat man es nicht gerade einfach gemacht, daher kommt man um das Durchlaufen des Tutorials nicht herum. Drei unterschiedliche Steuerungsarten stehen zur Auswahl, mit denen der Spieler auch eine Auswahl betreffend der Kontrolle über den eigenen Charakter bestimmt. Die einfachste Art, Tischtennis auf der Wii zu spielen, ist, den Ball einfach zurückzuschlagen, während die Beinarbeit vom Computer übernommen wird. Dies vollführt man mit einem einfachen Schwingen durch die Luft. Doch auf diese Weise kann man noch lange kein Match gewinnen. Der Ball muss natürlich platziert werden. Links, rechts oder in der Mitte. Indem man die Wiimote in die entsprechende Richtung schwingt, wird der Ball passend in das gegnerische Feld geschlagen. Gleich verhält es sich mit kurzen oder langen Schlägen. Der Spieler zieht die Wiimote entweder nach unten für kurze oder nach oben für lange Schläge an die hintere Tischkante. Kombiniert man diese Richtungen geschickt, kann man in einem einfachen Spiel bereits bestehen. Dazu muss man noch sagen, dass die Erkennung der Bewegungen gut bis sehr gut funktioniert.

Ein langweiliges gegenseitiges Zuspielen soll Tischtennis ja aber auch nicht sein. Also muss man den Gegner mit schwierigen Schlägen zu Fehlern zwingen. Indem man während der Schlagbewegung auf eine Richtungstaste des Steuerkreuzes drückt, kann man dem Ball entscheidenden Drall verpassen. Top-, Back-, Right- und Left-Spin lassen sich auch kombinieren und bringen den Gegner ganz schön ins Schwitzen. Natürlich lässt sich dieser nicht lumpen und wird umgekehrt auch mit schwierigen Schlägen antworten. Bei jeder Art von Spin erhält der Ball eine farbige Aura, die einen erkennen lässt, in welche Richtung er sich dreht. Schnelle Reaktion ist gefordert, um mit einem gleichen Spin den Effekt noch zu verstärken. Mit dem A-Knopf kann man auch Tempo aus dem Spiel nehmen und den Gegner wieder an den Tisch zwingen, indem man den Ball knapp über die Netzkante spielt. Wer zudem früh genug seinen Spin ankündet, der lässt einen Balken am oberen Bildschirmrand sich füllen. Entladen wird dieser durch Einsetzen des Fokus-Schlages, mit dem man eine Zeitlupe auslöst und dadurch mehr Zeit hat, den Rückschlag zu planen.

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Severin Auer

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Severin Auer am 24 Jan 2008 @ 01:29
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