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Mehrspieler! Online! Ohne Snaking!
Der Offline-Mehrspieler läuft über Splitscreen ab, logisch, zudem können die anderen Modi wie Grand Prix und Battle auch online gezockt werden. Entweder man stellt sich eine Freundesliste zusammen oder spielt zufällig mit Gegnern aus Europa oder der ganzen Welt. So sieht eine reibungslose Implementation aus, allerdings ist eine Kommunikation über Text oder Sprache leider völlig ausgeschlossen. Lags und Verzögerungen konnten wir keine feststellen, das Spielgeschehen ging immer flüssig über die Bühne und sogar das Finden von elf weiteren Mitspielern stellte überhaupt kein Problem dar. Zu guter Letzt wurde auch noch das Snaking entfernt, eine Methode, mit der man sich in der DS-Fassung nahezu konstant auf Höchstgeschwindigkeit halten kann. Stattdessen gibt es das etwas komplizierter auszuführende Drifting, welches auf etwas umständlichere, aber gleichzeitig fairere Weise Boosts verschafft.
Unfair mit Methode
Was am Anfang wirklich unfair erscheinen mag, sind die ständigen Item-Bombardements, die man an der Spitze erlebt. Nicht selten kommt es vor, dass uns auf dem ersten Platz erst ein roter, dann ein blauer Panzer erwischt, nur damit wir danach auf einer Bananenschale ausrutschen und letztendlich nahezu zeitgleich von einem zur Kanonenkugel mutierten Konkurrenten und einem durch Pilze überlebensgross geratenen Gegner in einen mit Lava gefüllten Abgrund geschubst werden. Dass uns drei grüne Schildkrötenpanzer nur knapp verfehlt haben, ist da ein schwacher Trost. Dennoch muss man sagen, dass die Items schlichtweg zu Mario Kart dazugehören und das Spielgeschehen auf angenehm anarchische Weise auflockern. So bleibt man nicht ständig auf dem ersten Platz, sondern muss sich ab und an auch mal wieder hochboxen. Und auf dem letzten Platz kriegt man dann dafür immer die tollsten Items.
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