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de Blob: Review
Blob-PartyWenn man Blob-Party hört, dann klingt das einfach und das ist es auch. Die einzige Schwierigkeit dabei ist, dass euch für alle Aufgaben jeweils nur begrenzt Zeit zur Verfügung steht, welche allerdings meist sehr grosszügig bemessen ist, was Anfänger sicherlich freuen wird. Erfahrene Zocker werden sich hingegen ziemlich unterfordert fühlen. Trotzdem werden wohl auch sie so schnell nicht die Finger von dem Spiel lassen können.
Ein Grund dafür sind die vielen freischaltbaren Extras, wie Filme, Bilder und Auszeichnungen, welche für ausreichend Langzeitmotivation sorgen. Gleiches gilt für den Freestyle-Modus, in dem ihr die Story-Levels ohne Gegner, Aufgaben und Zeitlimit nochmal spielen könnt, sowie den gelungenen Multiplayer-Part, genannt Blob-Party, der euch drei verschiedene Spielmodi bietet, in denen es darum geht, mehr Dinge einzufärben als eure Gegner. Da die Areale alle recht gross ausgefallen sind, macht das allerdings nur zu viert wirklich Spass.
FrustpotentialEinfach ist neben dem Schwierigkeitsgrad auch die Steuerung, welche bereits nach wenigen Spielminuten in Fleisch und Blut übergeht. Schade nur, dass die Bewegungssensoren nicht besonders geschickt eingesetzt wurden. So müsst ihr, um zu springen, beispielsweise die Wiimote nach unten schwingen, was öfters nicht wie gewünscht funktioniert und so für unnötig viel Frust sorgt. Genauso wie das äusserst unkomfortable Speichersystem, dank dessen ihr euren Spielstand erst nach Abschluss eines gesamten Abschnitts sichern könnt, was auch schon mal über eine Stunde dauern kann.
Erfrischend andersDie erfrischend andere, comicartige Optik von de Blob versprüht einen ganz besonderen Charme und sieht zumindest für Wii-Verhältnisse sehr ansprechend aus. Vor allem das Design der Figuren sowie die Animationen sind ein echter Hingucker. Gleiches gilt für die Gebäude, welche allerdings durchaus etwas abwechslungsreicher sein könnten. Ein weiterer Negativpunkt sind die immer wieder auftretenden Popups, welche die technischen Grenzen von Nintendos Konsole deutlich aufzeigen. Entschädigt wird man dafür mit unterhaltsamen Zwischensequenzen, die vor jedem Kapitel eingespielt werden.
Eher unkonventionell ist neben der Grafik auch der stimmungsvolle Soundtrack, welcher sich stets der Farbgebung entsprechend anpasst. Je nachdem, welche Farben ihr verwendet, könnt ihr die Hintergrundmusik also selbst komponieren. Klasse! |
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